Schäfer | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Schäfer

Ein Schäfer verbringt die meiste Zeit alleine mit seinen Tieren im Freien. Natur- und Tierliebe sowie die Fähigkeit, auch über Wochen ohne Menschen auskommen zu können, sind Eigenschaften, die ein Schäfer mitbringen sollte.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Der Schäfer leistet einen großen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Landschaftsschutz.
Ein Schäfer muss die Natur, seine Tiere und die Einsamkeit lieben, denn die meiste Zeit verbringt er im Freien und ist mit seinen Tieren durchaus auch mal wochenlang alleine – das muss man mögen. Die Beweidung von Brachflächen, Heiden, Deichen und Grünflächen stellt eine der wichtigsten Aufgaben dar. Der Schäfer leistet also einen großen Beitrag zur Landschaftspflege und zum Landschaftsschutz.

Die Aufgaben eines Schäfers

Doch die Arbeit beinhaltet nicht nur Freiheit und Romantik, sondern auch zahlreiche Pflichten, die gewissenhaft erfüllt werden müssen, falls man von diesem Beruf leben will. Die hauptberuflichen „Tierwirte/-wirtinnen des Schwerpunktes Schafhaltung“ – so die korrekte Berufsbezeichnung - erzeugen über das ganze Jahr hinweg qualitativ möglichst hochwertiges Lamm-, Schaf- und Hammelfleisch. Sie züchten Qualitätstiere für die Vermehrung, halten Schafe für die Fleischgewinnung und produzieren Wolle. Sie versorgen und füttern ihre Schafe, ziehen Jungtiere auf und pflegen kranke Tiere, warten aber Stallungen und technische Anlagen. Schäfer sind entweder selbstständig oder in tier- und landwirtschaftlichen Betrieben, z.B. in Guts- oder Wanderschäfereien, beschäftigt.
Der „Klassiker“ ist aber sicher die Wanderschäferei, bei der sich der Tierwirt an wechselnden Arbeitsorten aufhält und ein Wohnwagen wochenlang sein Zuhause ist. Lediglich in der Hauptlammzeit, das heißt für etwa sechs bis acht Wochen, sowie in den Winterwochen haben sie vorwiegend im Stall zu tun. Tierwirt/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Lehre dauert drei Jahre.
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