Müritz-Nationalpark | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Müritz-Nationalpark

Das größte Säugetier im Müritz-Nationalpark ist der Rothirsch. Diese imposanten Tiere werden auch „Könige der Wälder" genannt. Bekannt ist der Park aber vor allem für seine großen Vögel.
 
Müritz-Nationalpark, Foto © Nationalparkamt Müritz © Nationalparkamt Müritz
Blick auf Zillmannseen vom Käflingsbergturm im Müritz-Nationalpark.

Steckbrief

  • Lage: Mecklenburg-Vorpommern
  • Größe: 322 km²
  • Landschaft: Wälder
  • Tiere: Rothirsch, Fischadler, Kranich
  • Besonderheiten: Seen

Tiere

Das größte Säugetier im Müritz-Nationalpark ist der Rothirsch. Diese imposanten Tiere werden auch „Könige der Wälder“ genannt. Bekannt ist der Park aber vor allem für seine großen Vögel. Darunter sind neben Kranichen und Rohrdommeln auch zwei Adlerarten: der Seeadler und der Fischadler. Während der Seeadler das ganze Jahr über im Park zu sehen ist, ist der Fischadler ein Zugvogel und bleibt nur von März bis Oktober. Ein weiterer interessanter Bewohner des Nationalparks ist der Moorfrosch. Zur Laichzeit im März färben sich die Männchen himmelblau.

Attraktionen

Die Besonderheit der Müritz-Nationalparks sind die über 100 Seen. Sie kreieren eine unberührte, märchenhafte Landschaft. Es gibt sie in allen Größen, Formen und Lagen. Die Müritz ist der größte unter ihnen und mit 117 km² ist dies auch der zweitgrößte See Deutschlands. Einige der zahlreichen Seen entstanden aus Toteislöchern der Eiszeit. Neben den Seen gibt es im Nationalpark auch Moore. Sie entstanden zum einen durch Verlandung flacher Seen und zum anderen durch Versumpfung, die auf einem Anstieg des Grundwassers beruhte. Sowohl Moore als auch Seen bieten Lebensraum für vielerlei Lebewesen und schaffen ein ruhige, entspannte Atmosphäre im Nationalpark.

Aktivitäten

Bei den vielen Seen bietet sich an, den Parks mit einem Kanu zu erkunden. Man kann sich entweder einer geführten Tour anschließen oder sich alleine auf den Weg machen. An vielen Stellen werden Boote verliehen und zudem sind zwei Wasserwanderrouten geboten, die über den Nationalpark hinausgehen. Hier kann man über mehrere Tage die schöne Natur entdecken. Auch auf der Müritz werden Bootstouren angeboten. Zudem findet man an vielen Seen ausgeschilderte Badestellen die an heißen Tagen eine willkommene Erfrischung sind. Für Radfahrer stehen über 200 km ausgeschilderte Wege zur Verfügung und Reiter können den Park hoch zu Ross erleben. Auch zum Wandern bietet der Park sich an. Es gibt 400 km Wanderwege, die jedoch nicht verlassen werden dürfen. Die zahlreichen Vögel des Parks kann man am besten von den vielen Aussichtstürmen und Beobachtungsständen beobachten. Fast das ganze Jahr über bietet der Nationalpark zudem Führungen an. Während dieser Führungen kann man Adler beobachten, den Eichhörnchen folgen oder den Wald im Winter entdecken. Manche Führungen sind speziell auf Familien oder auch auf sehbehinderte Besucher zugeschnitten.

Anreise

Mit Bus und Bahn:
Die Anreise zum Nationalpark kann bequem mit dem Zug erfolgen. Es befinden sich Bahnhöfe in Neustrelitz und Waren, zwei Städte nahe dem Nationalpark, die stündlich angefahren werden. Vor Ort ist man dann durch Busse und Schiffe mobil. Hier gibt es auch ein Kombinationsticket, das Müritz Nationalpark-Ticket, für 1, 3 oder 7 Tage.

Unterkunft und Verpflegung

Um den Nationalpark herum gibt es in vielen kleinen Städten, wie Waren und Neustrelitz, zahlreiche Ferienhäuser und Hotels für jeden Geschmack, sowie Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Im Nationalpark selbst können mehrere Zeltplätze als Übernachtungsmöglichkeiten genutzt werden.

Kontakt

Müritz-Nationalpark
17237 Hohenzieritz
Tel.: 039824 / 2520
E-Mail: poststelle@npa-mueritz.mvnet.de
Internet: www.nationalpark-mueritz.de

Öffnungszeiten: ganzjährig
Eintritt: frei
Behindertengerecht: größtenteils
Hunde: erlaubt; Leinenzwang (Alexandra Frankh)
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren