Fiordland Nationalpark | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Fiordland Nationalpark

Wie in ganz Neuseeland, gibt es auch im Fiordland Nationalpark keine einheimischen Landsäugetiere. Dafür hat der Park jede Menge seltene Vögel zu bieten, darunter den Kakapo.
 
Fiordland Nationalpark © pixabay.com/falco (CC0 Public Domain)
Der Fiordland Nationalpark hat jede Menge seltene Vögel zu bieten.

Steckbrief

  • Lage: Neuseeland
  • Größe: 12.500 km²
  • Landschaft: Berge, Seen, Inseln
  • Tiere: Kea, Kiwi, Robbe, Pinguin
  • Besonderheiten: Fjorde, seltene Vögel
  • Klima: Temperaturen von 5°C (Juni/Juli) bis 23°C (Januar); viel Regen

Tiere

Wie in ganz Neuseeland gibt es im Fiordland Nationalpark keine einheimischen Landsäugetiere. Dafür hat der Park jede Menge seltene Vögel zu bieten. Darunter den Kakapo, den einzigen flugunfähigen Papageien der Welt, und den Kea, den einzigen alpinen Papagei. Außerdem kann man mit etwas Glück den fast ausgestorbenen Takahe und den scheuen Kiwi antreffen. In den Fjorden leben Robben, Pinguine und neuseeländische Seebären. Eine Kolonie großer Tümmler ist ebenfalls im Fiordland Nationalpark heimisch. Auch von Siedlern eingeführte Rothirsche, Wapitis und Hermeline zählen zum Tierreich des Parks.

Attraktionen

Neben den Tieren ist vor allem die Natur des Nationalparks einen Besuch wert. Die einzigartige Mischung aus schneebedeckten Bergen, klaren Seen, unberührten Regenwälder, Wasserfällen und Grassteppen wirkt wie aus längst vergangen Zeiten. Eine besondere Attraktion sind natürlich die Fiorde. Der Doubtful Sound ist mit 40 km der längste und mit 421 m auch der tiefste. Durch den Fiordland Nationalpark laufen zudem drei der bekanntesten Wanderwege Neuseelands: Der Milford Track, der Kepler Track und der Routeburn Track. Sie ermöglichen es die atemberaubende Natur ganz nah zu erleben.

Aktivitäten

Der Fiordland Nationalpark bietet jede Menge Aktivitäten. Neben den schon genannten Wanderwegen gibt es unzählige mehr, für geübte und weniger geübte Wanderer. Wer gerne klettert, wird hier ein Paradies vorfinden. Vom richtigen Bergsteigen bis zum Gletscherbezwingen wird alles geboten. Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, kann beispielsweise in den Te-Ana-Au Höhlen „glowworms“ (ähnlich, aber nicht gleichzusetzen mit den Glühwürmchen) beobachten odersich einer Bootstour anschließen. Gerade Kajak und Kanu fahren ist sehr beliebt. Mit Rundflügen kann man das ganze Gebiet einmal von oben beobachten. Außerdem kann man Jagen, Fischen und Tauchen gehen. Alle Film - Fans können sich zudem auf die Suche nach Schauplätzen aus den „Herr der Ringe“ - Filmen begeben. Mehrer Szenen wurden im Fiordland Nationalpark gedreht.

Anreise

Christchurch ist der erste Anlaufpunkt für Besucher des Fiordland Nationalparks. Hier befindet sich der nächstgelegene internationale Flughafen. Von dort kann man entweder nach Queenstown weiterfliegen oder gleich mit dem Bus oder dem Auto nach Te Anau fahren. Die kleine Stadt Te Anau ist der Ausgangspunkt für den Fjordland Nationalpark. Im Park selbst gibt es kaum ausgebaute Straßen. Hier bewegt man sich mit dem Wasser-Taxi, dem Helikopter oder zu Fuß fort. 

Unterkunft und Verpflegung

Die besten Möglichkeiten für Unterkünfte bietet Te Anau. Hier gibt es alles, von Backpackern bis Hotels. Außerdem findet man in der kleinen Stadt Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Tankstellen. Im Park selbst gibt es Hütten und Campingplätze für Wanderer. Diese sind gebührenpflichtig und müssen dringend im Voraus gebucht werden. Hier muss für die Verpflegung dann selbst gesorgt werden.

Kontakt

Fiordland National Park
New Zealand
E-Mail: fiordlandvc@doc.govt.nz
Tel.: 0064 3 249 7924
Internet: http://www.fiordland.org.nz

Öffnungszeiten: ganzjährig; manche Wanderwege außerhalb der Saison (Oktober – April) kaum begehbar
Eintritt: kostenlos; Wanderwege während der Saison gebührenpflichtig
Behindertengerecht: kaum; wenig ausgebaute Straßen
Hunde: im gesamten Park verboten

(Alexandra Frankh)
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