Galápagos Nationalpark | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Galápagos Nationalpark

Der Galápagos Nationalpark zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Er beherbert viele endemische Tierarten. Endemisch bedeutet, dass diese Tiere nur in einem bestimmten, eng umgrenzten Raum vorkommen.
 
Galápagos Nationalpark © pixabay.com/PublicDomainImages (CC0 Public Domain)
Das berühmteste Tier des Parks ist die Galápagos-Schildkröte.

Steckbrief

  • Lage: Pazifischer Ozean; Ecuador
  • Größe: 7.618 km² (30 Inseln)
  • Landschaft: Inseln, Küsten, Berge
  • Tiere: Schildkröte, Pelikan, Delfin
  • Besonderheiten: Vulkane, Darwinfinken, viele endemische Tierarten
  • Klima: Januar bis April: feucht und heiß; Juni bis November: warm und trocken

Tiere

Das berühmteste Tier des Parks ist die Galápagos-Schildkröte. Diese Riesenschildkröte wurde auch zur Namengeberin der Inselgruppe. Des Weiteren sind Kormorane, Pelikane, Seelöwen und Leguane hier beheimatet. Um die Inseln herum tummeln sich Delphine. Außerdem leben die bekannten Darwinfinken auf Gálapagos. Dabei handelt es sich um 14 eng verwandet Vogelarten die dem gleichnamigen Forscher, Charles Darwin, für seine biologischen Erkenntnisse dienten.

Attraktionen

Die Galápagos-Inseln entstanden vor mehr als drei Millionen Jahren durch Vulkanausbrüche. Bis heute gibt es dort viele Vulkane, einige sind noch immer aktiv, wie beispielsweise der Sierra Negra. Diese Vulkane kreieren eine einzigartige Landschaft aus Lavagestein. Daneben bietet der Nationalpark aber auch weiße Sandstrände und Wälder. Die Besonderheit des Galápagos Nationalparks sind jedoch die vielen endemischen Tierarten. Endemisch bedeutet, dass diese Tiere nur in einem bestimmten, eng umgrenzten Raum vorkommen, also nur auf den Gálapagos Inseln. Zu diesen endemischen Tierarten gehört unter anderem auch die Galápagos-Riesenschildkröte. Diese Arten konnten sich dank der isolierten Lage der Inseln so gut entwickeln.

Aktivitäten

Die Galápagos-Inseln kann man auf viele verschiedene Arten erkunden und erleben. Jedoch sind nur geführte Touren erlaubt. Auf eigene Faust kann man den Park nicht entdecken. Der beste Weg möglichst viel des Nationalparks zu sehen, ist eine Bootstour. Einige dieser Touren legen auch an verschiedenen Inseln an, damit die Natur zu Fuß erkundet werden kann. Besondere Erlebnisse sind das Schwimmen mit Seelöwen oder Pinguinen. Hier kann man den Tieren einmal ganz nahe sein. Um die Unterwasserwelt zu erforschen kann man Schnorcheln oder Tauchen. Besonders mutige Besucher können sich dabei auf ein Rendezvous mit Haien einlassen. Segeln oder Kajak fahren sind weitere Möglichkeiten den Nationalpark zu genießen.

Anreise

Der den Galápagos-Inseln am nächsten gelegene internationale Flughafen befindet sich in Quito, der Hauptstadt von Ecuador. Von dort kann man mit Inlandsflügen weiter nach Gálapagos reisen. Dort liegt der größte Flughafen auf der Insel Baltra. Diese ist zwar selbst nicht Teil des Nationalparks aber ein guter Ausgangspunkt. Ein weiterer Flughafen ist auf der Insel San Christobal. Auch von hier kann man seine Reise gut planen.

Unterkunft und Verpflegung

Direkt im Nationalpark gibt es nur auf vier der Inseln Unterkünfte für Touristen; auf Santa Cruz, San Cristobal, Isabela und Floreana. Hier kann man übernachten wenn man den Nationalpark für mehrere Tage erkunden möchte. Die Auswahl an Möglichkeiten ist groß. Sie reicht von Bed and Breakfasts über historische Haciendas bis hin zu Luxushotels. Wenn man eine mehrtägige Bootstour unternimmt ist die Unterkunft in Form des Bootes natürlich schon inbegriffen.

Kontakt

Parque Nacional Galápagos
Ecuador
E-Mail: info@galapagos.gob.ec
spng.org.ecTel.: (+593 )(05) 52 61 89
Internet: www.galapagospark.org

Öffnungszeiten: ganzjährig
Eintritt: Variiert, je nach Aufenthaltsdauer und Anreise
Behindertengerecht: teilweise; Befahren der Pfade auf den Inseln nicht möglich
Hunde: im gesamten Park verboten

(Alexandra Frankh)
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