Grand Canyon Nationalpark | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Grand Canyon Nationalpark

Der Grand Canyon ist eine steile, ca. 450 Kilometer lange Schlucht, die über Millionen von Jahren der Colorado River aus dem Colorado Plateau geformt hat. Er gilt als Naturwunder und zählt zum Weltnaturerbe der Unesco.
 
Grand Canyon Nationalpark © pixabay.com/skeeze (CC0 Public Domain)
Der Grand Canyon besteht aus drei Teilen: Dem Südrand, dem Nordrand und der inneren Schlucht.

Steckbrief

  • Lage: USA
  • Größe: 4.927 km²
  • Landschaft: Wüste, Schluchten, Nadelwälder
  • Tiere: Puma, Kojote, kalifornischer Kondor
  • Besonderheiten: Grand Canyon
  • Klima: kalte Winter, warme Sommer; viel Niederschlag am Nordrand, wenig am Südrand

Tiere

Die Vegetationszonen des Nationalparks reichen von Wüstenstreifen bis zu Nadelwäldern. In diesen unterschiedlichen Gebieten sind alleine 89 Säugetierarten heimisch. Die eindrucksvollsten sind hier der Puma und der Kojote. Aber auch Dickhornschafe und jede Menge verschieden Arten Nagetiere und Fledermäuse leben im Park. Zudem beherbergt der Park einige kalifornische Kondore. Dieser Vogel ist einer der größten flugfähigen Vögel der Welt und heute fast ausgestorben. Der Kondor ist jedoch nur eine der 373 Vogelarten die im und um den Grand Canyon zu sehen sind.

Attraktionen

Der Grand Canyon ist eine steile, ca. 450 km lange Schlucht die über Millionen von Jahren vom Colorado River aus dem Colorado Plateau geformt wurde. Der Canyon gilt als Naturwunder und zählt als solches zum Weltnaturerbe der Unesco. Etwa 350 km der Schlucht liegen im Grand Canyon Nationalpark. Der Grand Canyon besteht aus drei Teilen: Dem Südrand, dem Nordrand und der inneren Schlucht. Die meisten Touristen besuchen den Südrand. Der Canyon ist etwa 1600 Meter tief und legt damit eine Vielzahl an Schichten des Colorado Plateaus frei, was die Schlucht zu einem Paradies für Geologen macht. Die Schichten dokumentieren die geologische Geschichte der Welt und weisen viele Fossilien auf. Touristen und Wissenschaftler sind jedoch nicht die einzigen Menschen, die sich in der Gegend des Grand Canyons aufhalten. Bis heute leben dort mehrere Indianerstämme.

Aktivitäten

Ausgangspunkt für viele Aktivitäten ist das Dorf Grand Canyon Village am Südrand der Schlucht. Von dort aus kann man den Grand Canyon auf viele verschieden Arten erleben. Den besten Blick auf die eindrucksvolle Schlucht hat man von einem Flugzeug aus. Wer lieber auf dem Boden bleibt, kann sich per Pkw oder Bus zu einem der vielen Aussichtspunkte begeben. Es gibt verschieden Wanderwege im Park, man kann sogar vom Südrand zum Nordrand gehen. Zum weniger mit Touristen überlaufenen Nordrand gelangt man auch mit dem Auto. Dafür sollte man jedoch mindestens fünf Stunden einplanen, da es keine Brücken über den Canyon gibt. Auch Reittouren werden im Park angeboten. Hier kann man zwischen Maultieren und Pferden wählen. Der Colorado River ermöglicht Schlaubootfahrten oder Wildwasser-Rafting. Kinder können außerdem von Rangern in Kursen zu kleinen „Junior Rangern“ ausgebildet werden.

Anreise

Die nächstgelegenen internationalen Flughäfen befinden sich in Las Vegas und Phönix. Von dort kann mit PKW, Bus, Bahn oder Flugzeug zum Grand Canyon Nationalpark weitereisen. Im Grand Canyon Village gibt es einen Bahnhof und einen Flughafen. Der Nordrand ist nur über Straßen erreichbar. Es fahren jedoch regelmäßig Shuttlebusse zwischen dem Nord- und Südrand.

Unterkunft und Verpflegung

Am Südrand der Schlucht gibt es jede Menge Unterkünfte. Viele davon befinden sich im Grand Canyon Village. Dort gibt es auch Restaurants, Geschäfte, eine Autowerkstadt und Souvenirshops. Am Nordrand stehen weniger Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dort gibt es nur die „Grand Canyon Lodge“. Über den ganzen Park verstreut gibt es einige Campingplätze.

Kontakt

Grand Canyon National Park
USA (Arizona)
E-Mail: grca_information@nps.gov
Tel.: (+1) 928 638-7888
Internet: www.nps.gov/grca

Öffnungszeiten: Südrand: ganzjährig; Nordrand: Mitte Mai bis Mitte Oktober
Eintritt: Variiert, je nach Aufenthaltsdauer, ob zu Fuß, mit dem Auto etc.
Behindertengerecht: ja
Hunde: in vielen ausgebauten Gebieten erlaubt; Leinenzwang

(Alexandra Frankh)
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