Serengeti Nationalpark | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Serengeti Nationalpark

Etwa drei Millionen Tiere leben im Serengeti Nationalpark. Vertreten sind fast alle ostafrikanischen Großtierarten, darunter auch die sogenannten „Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner.
 
Serengeti Nationalpark © pixabay.com/Mariamichelle (CC0 Public Domain)
Etwa 3 Millionen Tiere leben im Serengeti Nationalpark. Darunter sind fast alle ostafrikanischen Großtierarten.

Steckbrief

  • Lage: Tansania
  • Größe: 14.760 km²
  • Landschaft: Savanne
  • Tiere: Gnu, Gazelle, Zebra, Büffel
  • Besonderheiten: Olduvai – Schlucht, Wanderung der Tierherden
  • Klima: warm und trocken; Regenperiode von März bis Mai

Tiere

Etwa 3 Millionen Tiere leben im Serengeti Nationalpark. Darunter sind fast alle ostafrikanischen Großtierarten. Unter anderem auch die so genannten „big five“: Löwen, Leoparden, Elefanten, Büffel und Nashörner. Zudem ist der Nationalpark Heimat für über 500 Vogelarten, so auch  Geier und Sträuße. Auch Reptilien sind zum Beispiel durch die Bänderschildkröte vertreten. Den größten Teil des Tierbestandes machen jedoch die riesigen Huftierherden aus. Etwa 1,5 Millionen Gnus. Über 300.000 Zebras und jede Menge Gazellen leben im Serengeti Nationalpark.  

Attraktionen

Eine ganz besondere Attraktion der Serengeti ist die so genannte „Migration“. Die riesigen Gnu- und Zebraherden der Serengeti verbringen die Regenzeit in den üppigen Grasslandschaften der vulkanischen Ebene, dem Seronera Valley. Wenn die Ebene auszutrocknen beginnt wandern über 2 Millionen Huftiere, Zebras, Gazellen und Gnus, Richtung Westen zum Victoriasee und liefern so zweimal jährlich ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art. Diese Wanderungen haben den Nationalpark weltberühmt gemacht. Bekanntheit erlangte auch die Olduvai-Schlucht, ein 50 km langer Canon. Fossile Funde belegen, dass hier vor Urzeiten die Vorfahren der Menschen gelebt haben. Die Olduvai-Schlucht wird deshalb auch „Wiege der Menschheit“ genannt.

Aktivitäten

Hier stehen Safaris natürlich an erster Stelle. Am besten schließt man sich einer geführten Tour an, denn dann hat man die besten Möglichkeiten Wildtiere zu beobachten. Diese Touren gibt es in jeder Form und Größe. Mit dem Auto oder zu Fuß, für nur ein paar Stunden oder gleich für 1 – 2 Wochen. Viele Safaris schließen sich der „Migration“ an und ermöglichen es so, dieses Naturschauspiel zu erleben. Einen etwas anderen Blick auf den Serengeti Nationalpark bietet eine Heißluftballonfahrt. Außerdem gibt es auch um den Park herum viel Sehenswertes wie beispielsweise den Ol Doinyo Lengai Vulkan und die Flamingos am Lake Natron.

Anreise

Der nächstgelegene internationale Flughafen ist der Kilimanjaro International Airport in der Nähe von Arusha. Von dort verkehren Linien- und Charterflüge in den Nationalpark. Eine weitere Anreisemöglichkeit ist der PKW. Am Flughafen gibt es Mietwagenzentralen.

Unterkunft und Verpflegung

Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack gibt es in den verschiedenen Camps, Lodges und Zeltplätzen. Für richtige Abendteuerer gibt es sogar mobile Camps die den Tieren auf ihrer Wanderung folgen. Für das leibliche Wohl wird natürlich in allen Camps gesorgt. Meist sind Restaurants und Bars an die Camps und Lodges angeschlossen. Auch in den mobilen Camps werden die Gäste bestens versorgt.

Kontakt

Serengeti National Park
Tanzania
E-Mail  info@tanzaniaparks.com
Tel: (+255) 28 / 262 1569
Internet: www.serengeti.org

Öffnungszeiten: ganzjährig; 06.00 Uhr – 18:30 Uhr
Eintritt: variiert, je nachdem ob alleine, in der Gruppe, mit Auto etc.
Behindertengerecht: ja;viele Unterkünfte geeignet
Hunde: im gesamten Park verboten

(Alexandra Frankh)
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