Nationalpark Hohe Tauern | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Nationalpark Hohe Tauern

Im Nationalpark Hohe Tauern leben unter anderem „die großen Fünf" unter den hier heimischen Tieren: die Gämse, der Steinbock, der Steinadler, der Bartgeier und der Gänsegeier.
 
Nationalpark Hohe Tauern © pixabay.com/Skatti (CC0 Public Domain)
Eine der vielen Attraktionen im Nationalpark Hohe Tauern sind die Krimmler Wasserfälle.

Steckbrief

  • Lage: Salzburg/ Tirol/ Kärnten 
  • Größe: 1.834 km²
  • Landschaft: Gebirge, Wiesen
  • Tiere: Gämse, Steinbock, Gänsegeier
  • Besonderheiten: Krimmler Wasserfälle, Gletscher

Tiere

Im Nationalpark Hohe Tauern gibt es viele verschiedene Tierarten. Die berühmtesten unter ihnen werden als „die großen Fünf“ bezeichnet. Dazu zählen die Gämse und der Steinbock aus dem Reich der Säuger und der Steinadler, der Bartgeier und der Gänsegeier aus den Reihen der Vögel. Gerade die Gänsegeier sind eine Besonderheit. Der Nationalpark ist der einzige Ort in Mitteleuropa an dem sie regelmäßig zu sehen sind. Weitere Arten im Park sind Schneehühner, Murmeltiere und Kolkraben.

Attraktionen

Eine der vielen Attraktionen im Nationalpark sind die Krimmler Wasserfälle. Sie haben eine Fallhöhe von 380 m und sind somit die höchsten Wasserfälle Europas. Sie werden von dem Krimmler Ache gebildet und stürzen über drei Stufen in die Tiefe. Da die Krimmler Ache ein Gletscherfluss ist, führt er im Sommer weit mehr Wasser als im Winter. So sind die Krimmler Wasserfälle im Sommer imposanter und stürmischer. Bereits im 18. Jahrhundert reisten erste Touristen nach Österreich um dieses eindrucksvolle Naturschauspiel zu erleben. Bis heute sind die Krimmler Wasserfälle ein beliebtes Reiseziel. Eine weiter Besonderheit im Park sind die Gletscher. Vielerorts vermindert sich die Menge der Gletscher, doch im Nationalpark Hohe Tauern sind sie noch zahlreich vorhanden. Der größte Einzelgletscher unter ihnen - und zugleich der größte in ganz Österreich - ist der Pasterzengletscher mit 9 km Länge. 

Aktivitäten

Der Nationalpark mit seinen vielen Bergen eignet sich hervorragend zum Wandern und Bergsteigen. Wer die schönsten Stellen entdecken möchte schließt sich am besten einer geführten Tour an. Der Nationalpark bietet Sommer wie Winter ein interessantes Programm. Hier sind auch Führungen für Kinder dabei. Es werden zudem mehrtägige Trekkingtouren angeboten. Hier kann die Natur gleich für mehrere Tage genießen. Pferdeliebhaber können auch eine Tour auf dem Rücken der Vierbeiner starten. Der Park bietet zudem zahlreiche Lehrwege im Tal, im Gebirge und bei den Gletschern. Diese Wege bereichern das Wandererlebnis mit kleinen Ausstellungen und Infotafeln. Außerdem gibt es drei Nationalparkzentren. Das Nationalparkhaus Matrei in Osttirol, das Nationalparkzentrum Bios und das Nationalparkzentrum Mittersill. Allen informieren mit interaktiven Ausstellungen über den Park. Der Eintritt in das Nationalparkhaus Matrei in Osttirol ist frei. Zusätzlich zu den Zentren gibt es einige Besucherinformationen im Park. Eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung ist das Goldwaschen im Raurisertal. Mit etwas Glück kann man hier, unter professioneller Anleitung, zum erfolgreichen Schatzsucher werden.

Anreise

Mit Bus und Bahn:
Der Nationalpark liegt in drei Bundesländern und ist von vielen Seiten gut zu erreichen. Wenn man das Nationalparkhaus in Matrei als Ausgangspunkt wählt ist der Bahnhof in Lienz die erste Station. Von dort fährt ein Wanderbus regelmäßig nach Matrei und in den Nationalpark.

Unterkunft und Verpflegung

In vielen Städten rund um den Nationalpark Hohe Tauern gibt es zahlreiche Unterkünfte. So bieten beispielsweise Matrei, Mittersill und Zell am See mehrere Hotels, Ferienhäuser und Pensionen. Auch Jugendherbergen sind vorhanden. In allen diesen Städten gibt es zudem Einkaufsmöglichkeiten sowie Restaurants und Gaststätten. Im Nationalpark selbst finden Wanderer Übernachtungsmöglichkeiten in Schutzhütten.

Kontakt

Nationalpark Hohe Tauern
9971 Matrai i. O.
E-Mail: nationalparkrat@hohetauern.at
Tel.: (+43) 4875 / 51120
Internet: www.hohetauer.at

Öffnungszeiten: ganzjährig
Eintritt: frei
Behindertengerecht: ja
Hunde: erlaubt; Leinenzwang

(Alexandra Frankh)
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