Ende der Orca-Züchtung in „Sea World“ | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin
Tierschutz

Ende der Orca-Züchtung in „Sea World“

Lange kritisierten Tierschützer die Haltung von Orcas in den „Sea World“-Parks. Jetzt wird das Zuchtprogramm eingestellt und auch die Shows sollen sich ändern.
 
Das Zuchtprogramm bei Sea World wird eingestellt © Pixabay/Schmid-Reportagen
Das Zuchtprogramm bei Sea World wird eingestellt

Neue Richtlinien für "Sea World"

Lange Zeit stand der Vergnügungspark-Betreiber „Sea World“ in der Kritik. Doch endlich ist eine Besserung in Sicht. In Zusammenarbeit mit der Tierschutzorganisation „Humane Society“ wurden neue Richtlinien besprochen. Damit steht fest, dass zukünftig keine Nachfahren der in den Parks gehaltenen Orca-Wale folgen werden. Laut "Sea World wurden die in den Parks lebenden Tiere heutzutage nicht mehr in der Wildnis gefangen, sondern entstanden dem Zuchtprogramm. Wie Zeitungen berichten, werden die aktuell im Park lebenden Tiere jedoch nicht mehr in die Wildnis freigelassen. Die Orcas hätten dann keine Chancen mehr in der freien Wildbahn zu überleben.


Dokumentation "Blackfish" öffnet die Augen 

Besondere Aufmerksamkeit erhielt „Sea World“ durch den Dokumentationsfilm „Blackfish“ im Jahr 2013. Hierbei wurden die schlechten Lebensbedingungen der Tiere in Gefangenschaft kritisiert. Im Fokus stand dabei der Orca „Tilikum“. Nach Film-Erscheinung gingen die Besucherzahlen, Umsatz und Gewinn des Vergnügungsparks zurück. Ein weiterer Schlag für das Image des Parks stellte der Tod von drei Walen am Standort in San Antonio, Texas, dar.


Umstrittene Shows werden abgeschafft

Vor einigen Monaten kündigte Sea World zudem an, die umstrittene Show „One Ocean“ im Park von Sand Diego, Kalifornien, Ende 2016 einzustellen. Das Alternativ-Programm soll einer Darstellung über das „natürliche Verhalten“ der Tiere näher kommen.


Hier sehen Sie den Trailer zum Dokumentationsfilm "Blackfish" 

 
 

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Fotos: 
Pixabay/Schmid-Reportagen; Video: YouTube
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