DsN e.V. setzt sich für Hunde in Rumänien ein | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin
Tierschutz

DsN e.V. setzt sich für Hunde in Rumänien ein

Täglich setzt sich der Tierschutzverein DsN e.V. für das Wohl hilfsbedürftiger Tiere ein. In Rumänien konnten sie bereits große Erfolge im Tierheim feiern, die allerdings durch den neuen Bürgermeister wieder zum Neuen ins schwanken geraten 
 
 
DsN e.V. setzt sich für hilfsbedürftige Tiere ein © DsN e.V.
Den Hunden im Tierheim geht es merklich besser

DsN e.V. Tierschutz für alle

Der eingetragene Verein setzt sich dort ein, wo Tiere dringende Hilfe benötigen. Sie rufen u.a. Kastrationsprogramme im In- und Ausland ins Leben und sind vor Ort mit dabei.
 
Eines der größten Projekte ist die komplette Versorgung des Tierheims in Giurgiu/Rumänien. Die Zustände zu Beginn waren eine Katastrophe. Fehlendes Futter und Wasser für die Tiere. Verunstaltete Tiere, die an den Spätfolgen der verpfuschten OPs starben. Es fehlte an jeden Ecken. Gerätschaften zur Säuberung, Schubkarren, funktionsfähige Wasserschläuche. Die Zwinger waren stark baufällig und konnten nur durch aufbiegen der Drähte geöffnet werden.
 

Die großen Erfolge

Über 50 Mitglieder des Vereins packten an, um die Zustände erheblich zu verbessern. Das Gelände und Käfige wurden rundum erneuert. Hunde bekamen endlich Hütten und ausreichend Futter- und Wassernäpfe wurden zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe eines neuen Tierarztes wurden die Tiere gechipt, kastriert und erhalten regelmäßig eine Entwurmung und Parasitenbehandlungen. Die 1.500 Hunde mussten ab diesem Tag keinen Hunger mehr leiden.
 

Der Wahnsinn kehrt zurück

Die Stadt kooperierte und setzte Verträge auf. 2,5 Jahre zeigten ihre Erfolge. Dann kam die plötzliche Ernüchterung. Die Stadt versprach anfangs das Einfangen auf aggressive, unkastrierte Hunde zu beschränken, und die durch den Verein gesparten Mittel für die Einrichtung eines neuen Shelters zu nutzen. Ein neuer Bauplatz und 3.000 Mikrochips wurden dem Verein versprochen. Doch trotz schriftlicher Belege wurde keine der Vereinbarungen von Seiten der Stadt Giurgiu gehalten.
 
DsN e.V. versuchte das Problem mit großen Kastrationsaktionen an der Wurzel zu packen. Die Vertragspartner schien das wenig zu beeindrucken. Der Wahnsinn fing wieder von vorne an. Selbst kastrierte Hunde mit Ohrenmarke und vor Welpen wird kein Halt gemacht. Neue unkastrierte Hunde kommen nach und vermehren sich stetig. Das Shelter verwandelt sich immer mehr in Chaos und Dreck.
 
Es wurden 20.000 Euro Budget monatlich für die Versorgung im Tierheim zugesprochen. Was mit den Geldern passierte, kann jedoch niemand beantworten. Alles fällt in den Ruin. Der Müll und tote Tiere werden nicht ordnungsgemäß entsorgt, sondern illegal in die Umgebung gekippt. Viele der Bürger sind dankbar für die Hilfe des Vereins und beteiligen sich an den Kastrationsaktionen. Die Mittel sind vorhanden, das Problem human und nachhaltig zu lösen. Doch die neue verantwortliche Person wehrt sich vehement und akzeptiert nur eine Tötung der Tiere.
 
Trotz Verzweiflung kämpft der Verein mit aller Kraft, sammelt Unterschriften und versucht das Schlimmste zu vermeiden. Als letzter Ausweg ist zu verhindern, dass die Tötung still und heimlich durchgeführt wird.
 

Sie wollen dem Verein helfen?

Spenden können Sie an folgende Bankverbindung überweisen:
DsN e. V.
Sparkasse Leverkusen
IBAN: DE19 3755 1440 0100 0932 36
BIC:WELADEDLLEV
 
Sie können aber auch eine Futterpatenschaft, Kastrationspatenschaft oder eine Patenschaft für ein bestimmtes Tier übernehmen. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von DsN e.V .
 
Auch Sachspenden werden gerne entgegengenommen und an den Bestimmungsort gebracht. 
 
Fotos: 
DsN e.V.
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren