Tipps für den Urlaub mit Hund, Katze & Co. | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin
Ferienzeit - hundelose Zeit?

Tipps für den Urlaub mit Hund, Katze & Co.

Für die meisten Tierbesitzer sind Hund, Katze, Pferd und Maus Familienmitglieder – und die sollen selbstverständlich auch im Urlaub dabei sein und die gemeinsame Zeit genießen. Allerdings gilt es einige Tipps im Vorfeld zu beachten.
 
Tipps für den gemeinsamen Urlaub © pixabay.com © Antranias (CC0 Public Domain)
Woran erkenne ich eine "hundefreundliche" Unterkunft?
Für die meisten Tierbesitzer sind Hund, Katze, Pferd und Maus Familienmitglieder - und die sollen selbstverständlich auch im Urlaub dabei sein und die gemeinsame Zeit genießen. Am einfachsten ist dies mit einem wohlerzogenen Hund, denn er gehört ohnehin zu den Tieren, die vergleichsweise einfach mit in den Urlaub genommen werden können. Allerdings gilt es einige Tipps im Vorfeld zu beachten.
 

Urlaub mit Hund und Anreise mit dem Pkw

Wer sich gegen Hundesitter oder Tierpension entscheidet, sollte bereits bei der Wahl des Ferienortes an den vierbeinigen Freund denken. Am einfachsten sind dabei Urlaubsorte in Europa, die mit dem Auto zu erreichen sind. Wer seinen Hund bereits regelmäßig mit dem Auto durch seinen Heimatort fährt, der kann die Vorbereitungszeit für den Urlaub mit Hund verkürzen, denn die Desensibilisierung des Tieres entfällt. Wer ins Ausland reist, sollte in jedem Fall die länderspezifischen Richtlinien für die Beförderung von Hunden kennen, denn nur so können Hundebesitzer sichergehen, nicht gegen geltendes Recht zu verstoßen.
 

Darüber hinaus sind folgende Tipps zu beachten:

  1. Hunde (und vor allem Hundeaugen) sollten nicht über lange Fahrtzeiten hinweg dem Fahrtwind ausgesetzt sein.
  2. Wenn Stau droht, sollten Hundebesitzer diese Zeit für eine Gassi-Pause nutzen, bei der auch gerne der Spielball genutzt werden kann, um die eingeschränkte Bewegungsfreiheit im Auto auszugleichen.
  3. Bei Fahrpausen muss das Auto auf jeden Fall im Schatten positioniert werden. Zudem sollten Hunde grundsätzlich nie im warmen Auto warten müssen, denn ein warmes Auto kann innerhalb von zehn Minuten zur Todesfalle werden.
  4. Hinter einem Gitter, einem Trenn-Netz oder in einer Transportbox ist der sicherste Platz für Hunde auf Reisen. Wenn der Hund dann im heimischen Körbchen Platz nehmen darf, wird die Reise nur halb so schlimm. Was bei einer mangelhaften Sicherung des Hundes passieren kann, berichtet der ADAC nach eigenen Tests.
  5. Wasser ist bei der Rast wichtig, Futter hingegen nicht. Experten raten, vier Stunden vor der Abreise das letzte Mal zu füttern.
 

Weitere Tipps liefert dieses Video:


 

Fliegen ist erlaubt, bedeutet jedoch Stress für das Tier

Wer nicht mit dem Auto verreist, sondern Ziele wählt, die mit der Bahn oder nur über eine Fähre zu erreichen sind oder wenn der Hundebesitzer gar eine Kreuzfahrt oder eine Flugreise plant, so sind vor der Buchung in jedem Fall die Richtlinien des Anbieters einzusehen. Dabei sind neben der grundsätzlichen Möglichkeit, einen Hund zu transportieren, auch die Transportoptionen im Detail zu prüfen.
Meist entscheidet das Gewicht der Tiere darüber, ob sie mit in die Kabine dürfen oder im Gepäckraum mit auf Reise gehen. Wer unbedingt mit dem Hund fliegen möchte, sollte einen Non-Stop-Flug buchen, um dem Tier unnötige Wartezeiten zu ersparen. Wer sein Tier gut kennt, kann auch pflanzliche Beruhigungsmittel einsetzen, um den Stress der Reise etwas zu mildern. Auf den Informationsseiten der Tierschutzorganisation Peta Deutschland e.V. wird explizit davon abgeraten, Hunde mit auf eine Flugreise zu nehmen. Wenn diese Reise unumgänglich ist, stellt die Organisation einige wichtige Tipps online vor.
 

Woran erkenne ich eine "hundefreundliche" Unterkunft?

Wer nach einer "hundefreundlichen" Unterkunft sucht, sollte sich zunächst einmal entscheiden, wo der Urlaub verbracht werden soll: im Hotel, in der Ferienwohnung oder auf dem Campingplatz? An diesem Punkt ist weniger der Hund ausschlaggebend, sondern es entscheiden vielmehr die individuellen Urlaubsvorlieben des Hundehalters. Unabhängig davon, ob mit oder ohne Hund verreist wird, bietet ein Hotel in der Regel mehr Service, eine Ferienwohnung punktet mit größeren Freiheiten und auf dem Campingplatz herrscht das "Back-to-the-roots"-Feeling.
 
Wem klar ist, wo residiert werden soll, wird sich vor Angeboten kaum mehr retten können, denn wenn eine Unterkunft Hunde aufnimmt, dann werben nicht wenige intensiv mit dem Prädikat "hundefreundlich". Wer verspricht, hundefreundlich zu sein, bietet
  • in der Regel ein eingegrenztes Grundstück oder alternativ eine Hundewiese, auf der die Tiere sich frei bewegen können.
  • eine Hundeschule in der näheren Umgebung.
  • Informationsmaterial zu hundefreundlichen Restaurants und Sehenswürdigkeiten in der Region.
  • auf Wunsch Hundemahlzeiten, eine Hundedecke oder Beutel für die Hundetoilette.
  • einen Tierarzt in der näheren Umgebung.
  • je nach Region einen ausgewiesenen Hundestrand (an Meer oder Badesee) in nächster Nähe.


Zeit mit dem Vierbeiner verschenken

Es scheint nicht nur ein kurz aufflammender Trend zu sein, dass der Urlaub mit Hund heute immer populärer wird. Mittlerweile gibt es sogar eine Geschenkidee für Hundebesitzer, die noch vergleichsweise neu am Markt ist: Unter mydays.de sind heute nicht mehr nur Sport- und Actionevents im Angebot, sondern auch Geschenkideen, wie der "Urlaub mit Hund". Wer also einem Hundefreund die Option bieten möchte, den Kurzurlaub mit Hund zu testen, der findet hier entsprechende Geschenkgutscheine, die Hund, Herrchen und Frauchen nach Bayern, Österreich oder Nordrhein-Westfalen entführen. Die Überraschung kann Halter und Hund zu ein paar entspannten Tagen verhelfen, denn ein Großteil der Organisation entfällt bei bereits gebuchten Reisen.
 

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