Die 10 tierischen Glücksbringer für das neue Jahr | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin
Alles Gute und viel Glück!

Die 10 tierischen Glücksbringer für das neue Jahr

Zum Jahreswechsel verschenkt man gern ein Glücksschwein. Doch auch andere Tiere sollen Gutes bewirken: Sie helfen uns, reich zu werden, machen uns Freude mit ihrer bloßen Anwesenheit, verheißen den Frühling und retten uns aus kniffligen Situationen auf hoher See. Wir zeigen Ihnen Beispiele von zehn tierischen Glücksbringern.
 
Die 10 tierischen Glücksbringer für das neue Jahr © pixabay.com/skeeze (CC0 Public Domain)
Nicht nur das Schwein zählt zu den tierischen Glücksbringern!

Traditionell werden zum neuen Jahr Glückssymbole verschenkt. Dazu zählen ein Schornsteinfeger, Kleeblätter oder auch das Glücksschwein. In der Tierwelt gibt es einige Arten, die Gutes verheißen. Hier die zehn bekanntesten, tierischen Glücksbringer.
 

1. Schwein

Der Ausdruck „Glücksschwein“ stammt vermutlich aus dem Mittelalter. Bei Wettbewerben wurde dem Verlierer ein kleines Schwein als Trostpreis übergeben. Das quiekende Ferkel diente aber eher dazu, sich über den Verlierer lustig zu machen. Das Glücksschwein war auch als Joker auf Spielkarten abgebildet. Diese Karten wurden „Eichelsau“ und „Schellensau“ genannt.
 

2. Storch

Im Volksglauben wurde der Storch als Kindesbringer angesehen. In der christlichen Symbolik fungiert er als die Andeutung der Wiedergeburt Christi, da er als Zugvogel regelmäßig nach der Überwinterung im Süden wiederkehrt. Den Häusern, auf denen er seine riesigen Nester baut, soll er Glück bringen.
 

3. Goldfisch

Glück zu bringen, das wurde dem Goldfisch in China schon vor 1000 Jahren zugeschrieben. Er wurde wegen seiner besonders schönen, gold-gelben Färbung als Symbol für Reichtum wahrgenommen. Ihn zu fangen wurde mit grausamen Strafen vergolten. In Teichen des kaiserlichen Palasts wurde er seitdem streng geschützt gehalten.
 

4. Kranich

Auf viele verschiedene Weisen wird er weltweit als Glücksbringer verehrt: Allen gemeinsam ist, dass der Kranich als Symbol der Langlebigkeit, der Wachsamkeit und des Friedens gilt. Wachsam, weil bei den Flugpausen mindestens immer ein Kranich Wache zum Schutz der anderen, ruhenden Kraniche hält.

5. Glückskröte

In China sind Skulpturen von metallenen Kröten, die auf Geldmünzen sitzen, weit verbreitet. Wer diese Figuren in seiner Wohnung richtig platziert, darf auf Geldsegen hoffen. Kröten halten sich oft in der Nähe von Wasser auf, und Wasser bedeutet Reichtum.
 

6. Delfin

Über Delfine wird erzählt, dass sie in Seenot Geratene retten. Wissenschaftler stufen das als nicht unwahrscheinlich ein, denn Delfine helfen auch ihren Artgenossen. Sie haben es aus diesem Grund den abergläubischen Seefahrern angetan: In einigen Teilen des Mittelmeeres ist auf alten Fischerbooten eine Delfinfigur am Bug des Schiffes ein fester Bestandteil der Ausrüstung.
 

7. Amsel

Glück soll es unseren französischen Nachbarn zufolge bringen, wenn eine Amsel den Weg der Menschen kreuzt. Nicht zuletzt deshalb tragen viele der französischen Städte „la merle“ (französisch für Amsel) im Namen. Die Amsel zeigt den Menschen mit ihrem Gesang das Nahen des Frühlings an.
 

8. Koi

Wunderschön ist er anzusehen, der „Koi“ genannte Zierkarpfen. Er stammt aus Japan und China. Dort gilt er als Symbol der Stärke, da er als Einziger die Wasserfälle des Gelben Flusses hochschwimmen könne. Seinem Halter soll er Wohlstand und Glück bringen. Als Zierfisch kennt man ihn in Japan erst seit dem 20. Jahrhundert.
 

9. Marienkäfer

Nach Maria, der Mutter Gottes, wurde der Marienkäfer benannt. Er ist ein echter Glücksbringer, vertilgt er doch massenweise für Bauern lästige Insekten wie Blattläuse – über 40 Stück täglich! Deshalb hat sich der Glaube verbreitet, dass er den Gärtnern von Maria „geschenkt“ wurde.
 

10. Elefant

Der Gott für Glück und Erfolg in Indien hat einen Elefantenkopf. Der Elefant ist dort, aber auch in anderen Teilen Asiens, ein Glücksbringer. Es soll z. B. ein gutes und Freude verheißendes Zeichen sein, einen Elefanten mit erhobenem Rüssel zu sehen. Verehrt werden sie zudem wegen ihrer Stärke.


 
Fotos: 
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Artikel aus Ein Herz für Tiere Ausgabe 01/2016. Jetzt abonnieren!
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