Ein Kleintier zu Weihnachten? | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Ein Kleintier zu Weihnachten?

Weihnachten ist für viele Eltern die ideale Zeit, um ihren Kindern den Wunsch nach einem Haustier zu ermöglichen. Allerdings raten viele Experten vom Haustierkauf als Weihnachtsgeschenk ab, selbst wenn es sich nur um Kleintiere handelt. Zu oft erfolgt der Kauf an Weihnachten überhastet, ohne dass sich die späteren Besitzer genug Gedanken im Vorfeld machen.
 
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Kleintiere als Weihnachtsgeschenk?

Das Kostenthema

Eines der wichtigsten Themen, das Eltern vor dem Kleintierkauf berücksichtigen sollten, sind die Kosten. Oftmals wird nur an den Preis für das Tier an sich gedacht, Folgekosten vergisst man dagegen sehr schnell. Gerade bei Kleintieren ist die Anschaffung in der Regel eher günstig, sodass die eigentliche finanzielle Belastung erst danach entsteht. Ausgaben für Futter und andere Anschaffungen sollten im Vorfeld des Kaufes in jedem Fall mit bedacht werden. Dabei kann sich auch die Suche nach guten Händlern im Netz lohnen. Mit Anbietern wie futterhaus.de lässt sich oftmals der eine oder andere Euro sparen, ohne dass auf Qualität verzichtet werden muss.

Ebenfalls relevant bei der Kostenfrage sollte der Tierarzt sein. Wird das Meerschweinchen oder der Hamster krank, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten leider nicht. Stattdessen müssen Besitzer selbst in die Tasche greifen. Angehende Kleintierbesitzer sollten daher mit einberechnen, dass der neue Mitbewohner einmal krank werden könnte und für die Behandlung entsprechende Kosten anfallen.

Langfristige Bindung

Abgesehen von den Kosten sollten Eltern im Vorfeld überprüfen, ob eventuell Allergien innerhalb der Familie bestehen. Gerade wenn es sich erst an Heiligabend herausstellt,  dass eines der Kinder allergisch auf ein Tier reagiert , wird der Kauf sehr schnell bereut. Anstatt den Weihnachtsabend gemütlich mit dem neuen Familienmitglied zu feiern, verbringt man stattdessen die Zeit dann in der Notaufnahme. Ein entsprechender Allergietest ist schnell gemacht und erspart spätere schlechte Erfahrungen.

Darüber hinaus ist zu bedenken, dass ein Kleintier in der Regel eine langfristige Anschaffung ist. Dies stellt auch den großen Unterschied zu einem Spielzeuggeschenk an Weihnachten da. Wenn diese den Kindern nicht mehr gefallen, dann landen sie in der Regel irgendwo im Schrank. Mit einem Kleintier ist so etwas nicht möglich. Eltern sollten sich sicher sein, dass ihre Kinder dauerhaft die Verantwortung für das Haustier übernehmen können und wollen. Nicht selten kommt es vor, dass die Kinder komplett das Interesse an dem Haustier verlieren. Dann kann es passieren, dass die Tiere in ein Tierheim gebracht oder gar ausgesetzt werden. Das muss verhindert werden. Eltern sollten sich daher nicht durch einen drängenden Wunsch der Kinder kurz vor Weihnachten zum Tierkauf verleiten lassen. Eltern sollten sich vorab ausreichend informieren . Die Anschaffung eines Kleintieres muss ordentlich geplant sein und dementsprechend vorbereitet werden. Es ist zudem sinnvoll, nur ein Tier ins Haus zu holen, das allen Familienmitgliedern zusagt, damit der haarige Zuwachs stets in guten Händen ist. Denn letztendlich tragen die Eltern diese Verantwortung mit.
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