Spiel-und Wohlfühltipps für Frettchen | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Spiel-und Wohlfühltipps für Frettchen

Frettchen schlafen gerne und viel. Wenn sie jedoch wach sind, dann sind sie nicht mehr zu bremsen. Jetzt wollen sie spielen, toben und herumtollen. Es gibt jedem Menge Möglichkeiten, die kleinen Racker zu beschäftigen.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Frettchen sind intelligent und haben eine schnelle Auffassungsgabe.
Katzenspielzeug aus dem Fachhandel eignet sich gut für Frettchen. Begeistert werden die kleinen Wirbelwinde allem hinterherjagen, was Sie ihnen zum Spielen anbieten. Achten Sie jedoch darauf, dass keine Teile des Spielzeugs verschluckt werden können. Gegenstände aus Gummi eignen sich nicht für Frettchen. Die Tiere lieben dieses Material, jedoch können sie es leicht zerkauen und verschlucken. Spielzeug für Kleinkinder ist meist auf Sicherheit getestet und kann daher problemlos für Frettchen verwendet werden.

Sie müssen jedoch nicht tief in den Geldbeutel langen, um Ihre Strolche zu beschäftigen. Im Haushalt findet sich jede Menge spannendes Spielzeug. Alte Schachteln oder Körbe, am besten mit raschelndem Papier gefüllt, sind tolle Versteckmöglichkeiten, Tischtennisbälle kann man hervorragend herumjagen, und Lammfellrollen können anstatt zum Streichen auch als Beute für Frettchen dienen. Viel Freude machen Sie Ihren Tieren auch mit einem einem Katzenklo, in das Sie Erde oder Sand füllen, denn die kleinen Räuber buddeln für Ihr Leben gerne. Bedenken Sie aber, dass so ein Spielzeug jede Menge Dreck macht. Halten Sie Ihre Tiere auf dem Balkon oder im Garten, ist das meist kein Problem.

Viele Frettchen lieben das Wasser und plantschen gerne. Gerade an warmen Sommertagen wird ein flaches Becken mit Wasser dankbar genutzt. Beim Spielen mit Ihren Haustieren sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Schon ein zusammengeknülltes Blatt Papier kann jede Menge Spaß bringen. Wichtig ist nur, dass Sie sich immer mal wieder etwas Neues einfallen lassen. Dann ist das Frettchen-Leben spannend und aufregend.

Gut erzogene Frettchen

Frettchen sind intelligent und haben eine schnelle Auffassungsgabe. Wenn Sie Ihre Tiere von Anfang an mit Namen ansprechen, werden sie bald wissen, wie sie heißen. Sind Ihre Racker einmal zahm, können Sie versuchen, sie mit „Signallernen“ zu erziehen. Beispielsweise können Sie ihnen antrainieren, nach dem Freilauf beim Ertönen eines speziellen Tones zu Ihnen zu kommen. Beginnen Sie damit, vor jeder Futtergabe ein Geräusch zu erzeugen. Das kann ein Schnalzen mit der Zunge sein, ein Glöckchen, ein Pfiff oder ein Clicker (ein Gerät, das häufig zur Konditionierung von Tieren verwendet wird und einem „Knackfrosch“ ähnelt) sein. Gleich danach bekommen die Tiere ihr Futter oder einen Leckerbissen. Nach kurzer Zeit schon werden die Tiere das Geräusch, das für sie zuvor keine Bedeutung hatte, mit etwas Positivem, dem Futter, verbinden.

Wenn Sie Ihre Frettchen nach dem Freilauf wieder in den Käfig setzen wollen, können Sie sie jetzt problemlos mithilfe des Geräusches „rufen“. Belohnen Sie sie auch hier die ersten Male mit einem Leckerbissen. Bedenken Sie jedoch, dass Frettchen zwar gelehrig, jedoch nicht gehorsam sind. Sie können sich nie darauf verlassen, dass Ihre Tiere auch wirklich zu Ihnen kommen, wenn Sie das Geräusch hören, denn die kleinen Strolche haben ihren eigenen Kopf. Lassen Sie Frettchen deshalb niemals außerhalb der Wohnung frei herumlaufen, denn sie entwischen schnell.

Das Frettchen von seiner Schokoladenseite

Haustiere zu fotografieren macht sehr viel Spaß, doch meistens ist das Ergebnis frustrierend. Das eine Mal ist in der Düsternis kaum etwas zu erkennen, das andere Mal sieht man nur verschwommene Linien. Mit ein paar einfachen Tricks kann jedoch jeder gute Fotos erzielen. Am wichtigsten ist ein gutes Blitzgerät. Selbst wenn es sehr hell ist, reicht das Licht in der Wohnung oftmals nicht aus. Ohne Blitz werden die Fotos oft unscharf, denn die Tiere nehmen keine Rücksicht auf den Fotografen und laufen oft ununterbrochen hin und her. Fotografien durch die Gitterstäbe des Frettchen-Käfigs sind meistens nicht sehr schön. Nehmen Sie daher Ihr kleines Fotomodell lieber aus dem Käfig.  Am besten richten Sie vorher noch ein kleines Fotostudio für Ihre Lieblinge ein. Legen Sie dafür einfach eine Decke, ein Tuch oder einen großen Pappkarton auf den Boden. Achten Sie darauf, dass sich die Farbe von dem Fell Ihres Frettchens abhebt, und räumen Sie alle Spielsachen und sonstigen Gegenstände beiseite. So steht auch wirklich Ihr Tier im Mittelpunkt, und nichts lenkt von ihm ab. Dieses Studio sollte an einem sonnigen und hellen Ort platziert werden. Frettchen sind unglaublich aktiv und haben meist wenig Lust für ein Foto stillzusitzen. Geben Sie Ihrem Tier deshalb etwas zu knabbern, während Sie hinter der Kamera hantieren, und organisieren Sie vielleicht sogar einen Helfer, der Ihr Tier, falls es das Fotostudio unerlaubt verlässt, wieder zurücksetzt. Wenn alles vorbereitet ist, kann es losgehen. Zum guten Tierfotografen brauchen Sie jetzt nur noch eines: ganz viel Geduld! (Alexandra Frankh)

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