Alte Kaninchen

Irgendwann kommen Ihre Kaninchen ins „Rentneralter". Sie werden deutlich ruhiger, bewegen sich weniger und schlafen mehr.
 
© Foto: www.animals-digital.de
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Kaninchen können etwa acht bis zwölf Jahre und in Einzelfällen sogar noch älter werden. Ab ca. sechs Jahren zählen die Hasenartigen zu den „Senioren“. Sie schlafen mehr, bewegen sich weniger und haben am liebsten ihre Ruhe. Viele verlieren altersbedingt an Gewicht, werden mager und haben ein struppigeres Fell. Manche Tiere fressen langsamer und/oder weniger als vorher.

Beobachten Sie das Allgemeinbefinden und die Futteraufnahme Ihrer Senioren gut. Klären Sie ggf. mit Ihrem Tierarzt ab, ob Ihr Kaninchen absolut gesund ist. Um dem erhöhten Ruhebedürfnis Ihrer Rentner gerecht zu werden, sollten Sie jeglichen Stress vermeiden. Das Gehege sollte so eingerichtet sein, dass die Tiere alle Ecken und Ebenen erreichen, ohne hohe Sprünge machen zu müssen. Der Ruheplatz kann besonders weich und komfortabel gestaltet werden.

Einschläfern?

Solange Ihr altes Kaninchen gesund ist und keine Schmerzen hat, soll es seinen Lebensabend so richtig genießen. Ein hohes Alter allein ist kein Grund, ein Kaninchen einschläfern zu lassen! Erst wenn es sichtbar leidet und Schmerzen hat, müssen Sie über eine Erlösung nachdenken. Die schwere Entscheidung zu einer Euthanasie treffen Sie gemeinsam mit Ihrem Tierarzt . Das Tier wird dann zunächst narkotisiert, damit es nicht mehr bei Bewusstsein ist, wenn es später mit einer Giftspritze erlöst wird. Bei diesem schweren Weg können Sie auf Wunsch dabei sein. Aus tierschützerischen Gesichtspunkten ist eine Euthanasie notwenig, um dem Tier weitere Leiden und Schmerzen zu ersparen. (Kathrin Aretz)

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