Gefahren beim Freilauf für Meerschweinchen | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin
Haltung

Gefahren beim Freilauf für Meerschweinchen

Meerschweinchen nagen gerne und machen dabei auch nicht vor Ihrer Wohnungseinrichtung Halt. Sie knabbern Tapeten, Teppiche, Möbel, Elektrokabel, Zimmerpflanzen und andere Einrichtungsgegenstände an. Vorsicht ist daher geboten!
 
© Klaus-Uwe Gerhardt / Fotolia
Beim Freilauf sind vorab Gefahrenquellen zu beseitigen

Meerschweinchen nagen was das Zeug hält...

...dabei bleibt auch manchmal die Wohnungseinrichtung nicht verschont. Hierbei können sie ungenießbare Teile fressen oder sich an einem Elektrokabel einen lebensgefährlichen Stromschlag holen. Deshalb müssen Elektrokabel und Zimmerpflanzen immer unerreichbar für die Tiere sein. Auch spitze bzw. scharfkantige Gegenstände und alle anderen möglichen Gefahrenquellen gehören nicht in den Auslauf.


Freilauf unter Aufsicht

Am besten erfolgt der Freilauf immer unter Aufsicht und nur in einem abgetrennten Bereich der Wohnung bzw. des Zimmers. Sie können zur Begrenzung innerhalb der Wohnung oder des Gartens handelsübliche „Freilaufgehege“ verwenden. Solche Freilaufgehege gibt es im Zoofachhandel z.B. mit sechs Gitterelementen à 48 x 25 cm oder acht Gitterelementen à 61 x 91,5 cm. Im Garten sollte das Freilaufgehege allerdings bedacht und niemals der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

In der Wohnung ist die Begrenzung auch deshalb wichtig, weil die Tiere unter Betten, Schränke und Regale verschwinden können, wo sie u.U. schwer wieder hervor zu locken sind. Damit das Einfangen nicht in einer stressigen Hetzjagd endet, ist es sinnvoll, dass die Tiere selbstständig in ihr Gehege zurückkehren können. Die Tür zum Gehege darf hierfür nicht zu hoch sein oder sollte mit einer Rampe verbunden werden.

Text: Kathrin Aretz


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