Steckbrief: Konik

Hier erfahren Sie alles über Herkunft, Charakter und Eignung der Pfererasse Konik.
 
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In einigen Nationalparks, inzwischen auch außerhalb Polens, werden die Kleinpferde zur Landschaftspflege eingesetzt.

Steckbrief

  • Größe: ca. 134 cm
  • Herkunft: Polen
  • Farbe: Braunfalben; Mausgrau mit Aalstrich; Schimmel
  • Charakteristik: Kleinpferd
  • Eignung: Reitpferd, Arbeits- und Lasttier
  • Verwendung: Freizeit, Arbeit, Landschaftspflege

Aussehen

Langer Rumpf; abgeschlagene Kruppe; tief angesetzter Schweif; trockene Gliedmaßen mit starken Gelenken; kleine, harte Hufe; mittellanger Hals; leicht konkaver Kopf; kurze Maulpartie; kleine Ohren

Charakter

Nervenstarkes und äußerst genügsames Kleinpferd, dass sich bei Freizeitreitern zunehmender Beliebtheit erfreut.

Bewegung

Der Konik zeigt in allen drei Gangarten eifrige Bewegungen und ist auch als Kinderpony einsetzbar.

Herkunft

Dieses zähe und genügsame Bauernpony ist ein Nachkomme des Tarpans, der einst in ganz Osteuropa verbreitet war. Deshalb haben auch verschiedene Zoos, unter anderem der Tierpark Hellabrunn in München, mit ihm Versuche zur Rückzüchtungen gemacht. Das wildpferdeartige Kleinpferd, dessen Name soviel wie "Pferdchen" bedeutet, ist außergewöhnlich robust, gutmütig, langlebig und sehr fruchtbar. Der Konik hat die meisten anderen polnischen und russischen Pferderassen beeinflusst. Für den Bauern im flachen Land ist er genauso wichtig wie der mit ihm verwandte Huzule für den Bergbauern. In Polen legt man sehr viel Wert auf die Reinzucht dieser urtümlichen Pferde, die zum Teil noch frei in Herden gehalten werden.  

Eignung

Freizeitpferd und Landschaftspflege

Hätten Sie’s gewusst?

In einigen Nationalparks, inzwischen auch außerhalb Polens, werden die Kleinpferde zur Landschaftspflege eingesetzt, um eine Verbuschung der Flächen zu vermeiden. Sie eignen sich dafür besonders, weil sie weitgehend ohne das Zutun des Menschen überleben können und auch bei strammen Wintern gut zurecht kommen aufgrund ihrer Genügsamkeit.
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