Vorsorge bei Ziervögeln | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Vorsorge bei Ziervögeln

Auch Vögel können sich erkälten! Insbesondere die Sittiche sind in der feuchtkalten Jahreszeit anfällig für Grippe.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Sorgen sie vor, auch bei Ziervögeln.
Während der feuchtkalten Jahreszeit kommt es bei vielen Wellensittichen, Nymphensittichen und Unzertrennlichen zu Erkältungen. Erste Anzeichen dafür sind aufgeplustertes Gefieder, matte Augen, teilnahmsloses Herumsitzen und Appetitlosigkeit. Achtung! Je kleiner ein Vogel ist, desto lebensbedrohlicher ist Futterverweigerung. Setzen Sie Ihren Patienten am besten isoliert in einen kleinen Käfig, den Sie mit Infrarotlicht warmhalten. Es genügt auch eine Schreibtischlampe, in die Sie eine Rotlichtbirne einschrauben. Wärme und kein Stress sind das Wichtigste. Bieten Sie im Käfig Kolbenhirse und eine Schale guten Mischfutters an, dazu frisches lauwarmes Wasser, denn die Sittiche trocknen auch schnell aus.

Kranke Sittiche zum Tierarzt bringen

Wenn Sie den Vogel zum Tierarzt bringen müssen, weil nach 24 Stunden keine Besserung eingetreten ist, packen Sie Käfig oder Transportbox unbedingt in vorgewärmte Frotteetücher dick ein und transportieren Sie die Box auf einer Wärmflasche.
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