Tiere des Jahres 2011 | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Tiere des Jahres 2011

Luchs, Mauereidechse, Gartenrotschwanz und Große Kerbameise.
 
© animals-digital.de
Der Luchs ist das Wildtier des Jahres 2011.

Der Gartenrotschwanz ist der Vogel des Jahres

Sein Name täuscht, denn inzwischen ist der Gartenrotschwanz in den meisten Gärten Deutschlands kaum mehr antreffen. Hilfe für den farbenprächtigen Vogel ist daher unbedingt erforderlich. Deshalb haben ihn der NABU und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) zum Vogel des Jahres 2011 gekürt.
 

Die Große Kerbameise ist das Insekt des Jahres

Das 7 bis 8 mm große Tier tritt nie einzeln auf und ist alleine auch gar nicht
überlebensfähig, denn wie alle Ameisen bildet die Große Kerbameise Staaten, die bei ihr riesig sind mit mehreren hunderttausend Individuen. Mit der Wahl dieser Ameise will das Kuratorium Insekt des Jahres auf eine besonders geschützte Art aufmerksam machen, die gefährdet ist und deren Ameisenhaufen nicht gestört werden dürfen.
Übrigens: Die Große Kerbameisen und alle anderen Waldameisen stechen nicht; sie haben keinen Stachel. Feinde werden mit den kräftigen, gezähnten Mundwerkzeugen gebissen. Dann wird aus einer Giftblase am Hinterleib Ameisensäure in die Wunde zu spritzen. Das wirkt wie ein Stich.
 

Der Luchs ist das Wildtier des Jahres

Mit der Wahl des Luchses zum "Wildtier des Jahres" hat sich die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild für die größte in Europa lebende Katzenart entschieden. Ehemals ausgerottet, schleicht sie in einigen Regionen wieder durch unsere Wälder.
 

Die Mauereidechse ist das Reptil des Jahres

Die Deutsche Gesellschaft für herpetologie und Terrarienkunde hat die Mauereidechse zum Reptil des Jahres 2011 gekürt. Damit soll auf ihren Bestandsrückgang hingewiesen werden und die relativ düsteren Zukunftsaussichten. Gravierende negative Auswirkungen auf den Bestand hatte vor allem die Intensivierung der Weinberglagen durch Flurbereinigungen in den letzten 50 Jahren, in deren Folge zahlreiche Trockenmauern verfugt oder beseitigt wurden. Darüber hinaus wurden Ruinen saniert und die Landnutzung intensiviert.
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