Tiere des Jahres 2017 | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin
Jahresrückblick

Tiere des Jahres 2017

Jährlich werden die Tiere des Jahres von Tierschutzorganisationen und Stiftungen gewählt. Im Jahr 2017 wurden u.a. die Haselmaus, der Waldkauz und der Hund Botschafter ihrer Art. Wer es noch geschafft hat, erfahren Sie hier
 
Die Haselmaus ist das Wildtier des Jahres 2017 © saguari/pixabay.com
Die Haselmaus ist das Wildtier des Jahres 2017

Tiere des Jahres 2017

Vogel, Haustier, Schmetterling – jährlich werden die Tiere des Jahres gekürt. Von wem, warum und wer das Rennen 2017 gemacht hat, verraten wir hier. 
Schon seit 1971 wählt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) den Vogel des Jahres und macht so auf dessen Gefährdung und Schutzbedürfnis aufmerksam. Auf diese Weise schaffte es der Wanderfalke, dessen Bestand damals stark rückl.ufig war, in den Fokus der Öffentlichkeit. Seitdem haben sich die Populationen erholt und die Idee, bedrohte Arten durch weit gestreute Öffentlichkeitsarbeit zu retten, ging auf. Immer mehr Organisationen, Stiftungen und Tierschutzverbände folgten diesem Beispiel und kürten ebenfalls Tiere des Jahres. Tierfreunde erwarten nun jedes Jahr mit Spannung die Nominierten. Die auserwählten Tiere werden zu Botschaftern ihrer Art. Sie machen auf Probleme wie die Zerstörung natürlicher Lebensräume aufmerksam und helfen mit, die Gesellschaft für Umwelt und Natur zu sensibilisieren.


Die Haselmaus

Die Haselnüsse aushöhlende Haselmaus war Wildtier des Jahres. So bekam der kleine Nager mit dem dicht behaarten Schwanz die größtmögliche Aufmerksamkeit. In immer mehr Bundesländern ist dieses Tier gefährdet. 


Der Waldkauz 

Diese Eulenart war 2017 Vogel des Jahres. Grundsätzlich ist das gut 40 Zentimeter große Tier anpassungsfähig, kämpft aber trotzdem mit Problemen. es lebt in den Höhlen alter Baumstämme. Diese werden oft abgeholzt. 
 

Der Hund

Der beste Freund von uns Menschen wurde Haustier des Jahres. Diese Wahl macht auf das Geschäft der Vermehrungsanstalten aufmerksam und setzt starke Impulse für eine gesunde Mensch-Hund-Beziehung. 

 

Die Gemeine Keiljungfer

Mit der Wahl der Gemeinen Keiljungfer zur Libelle des Jahres wird eine Erfolgsgeschichte gefeiert. Noch vor 20 Jahren war sie in Teilen Deutschlands gefährdet. Die Art hat sich erholt.


Die Goldene Acht

Der Schmetterling des Jahres hat so seine Eigenheiten. Im Sommer fliegt die Goldene Acht violette, im Herbst gelbe Blüten an. Das tut sie am liebsten auf Wiesen mit Klee und Streuobst. 


Die Gottesanbeterin

In Europa kommt eine einzige Fangschrecke vor, die Europäische Gottesanbeterin. Und die war Insekt des Jahres. In Deutschland darf man sie weder fangen noch privat halten. 


Die Flunder


Um darauf aufmerksam zu machen, dass Meere und Flüsse untrennbar miteinander verbundene Lebensräume sind, wurde die Flunder zum Fisch des Jahres gewählt. Denn die Flunder lebt im Meer und im Fluss. 


Warzenente & Kollegen

Um auf den Rückgang von Kulturrassen hinzuweisen, wurden im Jahr 2017 gleich drei Entenarten zur Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres ernannt: Die Warzenente, die Orpingtonente und die Deutsche Pekingente.


Die Blindschleiche

Das Reptil des Jahres war eine Echse, die fälschlicherweise oft für eine Schlange gehalten wird: die Blindschleiche. Auch der Name der Amphibie ist irreführend, denn die beinlose Echse hat Augen und kann sehen.

Fotos: 
saguari/PublicDomainPictures/Lotta1/JensG/bluesbrother/SeppH/kevskoot/CamsonAlevy/Meli1670/ alle pixabay.com
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