Bandscheibenvorfall beim Hund

Eine dramatische Erkrankung, die oft aus heiterem Himmel kommt.

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Ein Bandscheibenvorfall ist auch für den Hund sehr schmerzhaft.© Thomas Brodmann / animals-digital.de

Wer erkrankt?

Dackel und andere kurzbeinige, chondrodystrophe Rassen sind besonders betroffen, da deren Kurzbeinigkeit auf einem Bindegewebsdefekt beruht, der auch die Bandscheiben betrifft. Grundsätzlich können jedoch auch andere Rassen erkranken.

Wie erkennt man es?

In schweren Fällen weigern sich die Tiere plötzlich, sich zu bewegen, können nicht mehr stehen und schreien laut auf, wenn man sie tragen will. Erstes Anzeichen ist oft ein aufgekrümmter Rücken.

Was ist zu tun?

Bei akutem Auftreten muss der Hund umgehend zum Tierarzt gebracht werden, um bleibenden Lähmungen zuvorzukommen. Um zusätzlichen Schaden zu vermeiden, sollte der Hund möglichst schonend transportiert werden, am besten auf einem Brett oder in einem von zwei Personen getragenen Handtuch.

Wie kann man vorbeugen?

Dackel sollten keinen starken Wirbelsäulenbelastungen wie z.B. Treppensteigen ausgesetzt werden. Nach einem Vorfall sind Reha-Maßnahmen sinnvoll. Bereits beim Kauf eines Rassetieres sollte man auf genug "Bodenfreiheit" achten.

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