Spannende Winterspiele für Hunde

Wie Sie Ihren Hund im Winter draußen und auch drinnen abwechslungsreich auslasten, lesen Sie hier.

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Auch im Winter will der Hund spielen.© stock.adobe.com/kazantsevaov

Auch wenn es kalt ist, muss der Hund nach draußen und ausreichend Bewegung bekommen – vorausgesetzt natürlich, er ist körperlich fit. Diese spannenden Winterspiele helfen Ihnen dabei, Ihren Hund auch jetzt in der kalten Jahreszeit abwechslungsreich zu beschäftigen. Außerdem lassen sich viele Ideen auch Zuhause umsetzen.

Ein Schnee-Parcours für den Hund

Liegt ausreichend Schnee, können Sie einen kleinen Parcours für Ihren Hund bauen: Eine kleine Mauer zum Überspringen, eine dicke Kugel, die der Hund besteigen soll oder ein Brett auf der Schneekugel wird zur Wippe.

Solange die Schneedecke nicht zu dick ist, können Sie draußen auch Zirkeltraining üben – unter erschwerten Bedingungen: Stecken Sie mit Ästen, Steinen oder geschippten kleinen Schneelöchern einen Kreis ab. Lassen Sie den Hund außerhalb des Kreises laufen, während Sie in der Mitte stehen. Tempo und Richtung können Sie wechseln.

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Ein kleiner Parcours kann Spaß machen.© stock.adobe.com/Kzenon

Das richtige Ballspiel

Wenn Schnee liegt, sinken Bälle oft ein. Packt der Hund den Ball, nimmt er so auch eine Menge Schnee mit auf. Wer trotzdem auf den Ball-Spaß nicht verzichten möchte, kann auf folgende Alternativen zurückgreifen:

  • Federleichte Bälle, die nicht einsinken
  • Schwimmspielzeug, das über die Schneefläche gleitet
  • Frisbee-Scheiben für Hunde

Leuchtbälle sind für das Spielen im Dunklen geeignet. Sie sind auch im dichten Gebüsch gut sichtbar und werden auch im dichten Nebel gefunden.

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Ein Frisbee ist eine sinnvolle Alternative.© stock.adobe.com/Uschi

Ein Tänzchen zu zweit

Tanzen Sie mit Ihrem Hund: Hat Ihr Hund die richtige Größe, können Sie ihn durch Ihre Beine laufen lassen. Versuchen Sie es mal vorwärts, mal rückwärts.

Ihr Hund kann auch über Ihren ausgestreckten Arm springen oder Sie bilden mit Ihrem Körper eine Brücke, unter der er durchlaufen soll.

Lassen Sie Ihren Hund sich drehen, im und gegen den Uhrzeigersinn. Diese Elemente aus dem Dog Dancing lassen sich drinnen und draußen umsetzen.

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Kleine Tanzeinlagen gelingen auch im Winter.© stock.adobe.com/Yuri Kravchenko

Organisieren Sie einen Hundetreff

Im Winter trifft man auf weniger Mensch-Hund-Gespanne als in der warmen Jahreszeit. Ergreifen Sie doch selbst die Initiative: Suchen Sie Kontakt zu anderen Hundehaltern über Infozettel im Supermarkt oder in den sozialen Medien. Auch Apps helfen Hundehaltern dabei, sich mit Gleichgesinnten zusammenzutun.

Hängen Sie die Ziele hoch

Für draußen und drinnen: Statt den Futterbeutel zu werfen oder wie sonst auf dem Boden zu verstecken, gibt es viele andere Möglichkeiten. Hängen Sie ihn an die Türklinke, an einen Ast, legen ihn auf einen Stuhl oder eine Bank, klemmen ihn in eine halb geöffnete Schublade oder eine Baumritze.

Beim Suchen muss Ihr Hund jetzt die Nase hochtragen, was für viele Hunde gewöhnungsbedürftig ist. Ein gefüllter Futterbeutel motiviert den Sucher, sich etwas mehr anzustrengen.

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Den Beutel an einen Ast zu hängen, bringt Abwechslung.© stock.adobe.com/Christian Müller

Trainieren Sie ohne Ablenkung

Trübe Wintertage sind ideal für das Training zu Hause. Überlegen Sie: Welche Übungen sitzen noch nicht wirklich?

Egal, ob Sie am zuverlässigen Rückruf oder am Bleiben arbeiten wollen, all das lässt sich zu Hause, wo den Hund nichts ablenkt, perfektionieren. Das große Plus: Auch Sie sind entspannter und das überträgt sich auf den Hund.

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Zuhause können Sie ungestört trainieren.© stock.adobe.com/gpointstudio

Zeit zum „Chillen“

Für nervöse Hunde, die sehr bellfreudig bei Besuch sind, ist diese Übung besonders nützlich: Das Ziel ist, den Hund mithilfe eines Signals auf seinen Liegeplatz zu schicken. Dort soll er ruhig liegen bleiben, bis er das Auflösesignal erhält.

Werfen Sie einen Leckerbissen auf den Platz des Hundes und loben Sie ihn bereits, wenn er die Decke, das Körbchen oder seine Couch aufsucht. Zeigen Sie ihm, dass er bleiben soll. Belohnen Sie auch das und setzen Sie sich neben ihn.

Streicheln Sie ihn, bis er entspannt und die Augen schließt. Wenn das klappt, unterstützen Sie dieses Schicken mit einem Signalwort (Decke, Körbchen, Couch). Sobald er dort liegt, kommt Ihr „Chillen“ – ganz sanft und ohne jeglichen Befehlston.

Die Übung lässt sich beliebig erweitern. Schicken Sie den Hund aus einem anderen Zimmer, einem anderen Stockwerk, von der Haustüre aus. Sie haben den ganzen Winter Zeit dafür und im Frühjahr einen Hund, der sich auf das Signal hin beruhigt.

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