Tierschutz

Pippi Langstrumpf – Papagei soll sterben

Traurige Nachrichten aus einem schwedischen Zoo. Der bekannte Papagei aus Pippi Langstrumpf droht die Gefahr eingeschläfert zu werden. Grund dafür ist ein zu kleiner Käfig, in dem der mittlerweile 49 Jahre alte Vogel lebt. 
 
Papagei aus Pippi Langstrumpf Filmen soll eingeschläfert werden © Pixabay/PublicDomainPictures
Douglas, alias Rosalinda aus dem Pippi Langstrumpf-Filmen droht Gefahr zur Einschläferung

Papagei aus dem Film „Pippi Langstrumpf im Taka Tuka Land“ ist in Gefahr

Kapitän Efraim wird gefangen gehalten. Aufpasser in seinem Verlies ist Rosalinda, ein hellroter Ara , der ihn immer mit „Dicker Kürbis“ anspricht. Mit diesen Worten wird der Papagei Douglas, so sein richtiger Name, berühmt. Nicht nur das hat der Papagei auf Lager. Mit einem Wortschatz von 50 Wörtern ist er ein richtiges Sprach- und Gesangstalent. Zu diesem Zeitpunkt seiner Filmkarriere war der Vogel 3 Jahre alt. Jetzt droht dem Vogel die Gefahr eingeschläfert zu werden.


Zu kleiner Käfig im Innenraum, doch draußen würde er erfrieren

Mittlerweile verbringt die 49 Jahre alte Berühmtheit in einem schwedischen Zoo in Malmö seinen Ruhestand. Douglas teilt sich einen drei Quadratmeter großen Käfig mit der gleichaltrigen Papageiendame Gojan. Diese Haltungsbedingungen sind alles andere als artgerecht, so auch die Aussagen des schwedischen Landwirtschaftsamt. Um der Haltung einigermaßen gerecht zu werden, ist nämlich eine Voliere von mindestens 30 Quadratmetern notwendig. Sofern das nicht möglich ist, droht den Tieren der Tod durch Einschläferung. Doch anstatt die beiden Tiere umzusiedeln schockieren die Worte des Zoodirektors. „Es ist doch Quatsch, sie jetzt umzusiedeln, wenn sie sowieso nur noch drei bis vier Jahre zu leben haben.“ Die Lebenserwartung eines Aras liegt bei ca. 40 Jahren.


Viele Anrufe und Beschwerden haben den Zoodirektor erreicht.

Auch wenn Zoohaltung umstritten ist, derartige Maßnahmen gehen zu weit. Händeringend wird jetzt nach Alternativen gesucht, um den beiden einen schönen Lebensabend zu ermöglichen. Man hofft auf eine Privatperson, die sich zukünftig um sie kümmern wird. 

 
Fotos: 
Pixabay/PublicDomainPictures
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