Tierschutz

Welttag des Elefanten am 12.08.

Jährlich fallen 30.000 Elefanten Wilderen zum Opfer. Der Internationale Tag des Elefanten warnt vor den Konsequenzen. Wenn sich nichts ändert, könnte in 25 Jahren der große Dickhäuter ausgestorben sein. 
 
 
Internationaler Tag des Elefanten © NABU/Barbara Maas
In überwachten Nationalparks haben Elefanten die Chance zu überleben

Internationaler Tag des Elefanten

Wer schon einmal eine Elefantenherde in freier Wildbahn zu Gesicht bekommen hat, wurde Teil eines ganz besonderen Erlebnisses. Trotz oder auch gerade wegen ihrer mächtigen Statur wirken sie äußerst anmutig und faszinierend. Die Rüsseltiere sind überaus sozial und pflegen ihren Familienverband. Sie helfen sich bei der Geburt und kümmern sich um kranke Tiere. Verstirbt ein Tier, trauert die komplette Herde gemeinsam.
 

Jagd nach Elfenbein

Den Dickhäutern droht jedoch eine unglaubliche Gefahr! Wegen ihrer Stoßzähne werden sie von Wilderern gejagt. Das wertvolle Elfenbein ist auf dem Schwarzmarkt heiße Ware. Die Konsequenzen für die diese Jagd sind verehrend. Jährlich fallen 30.000 Elefanten Wilderen zum Opfer. Laut Expertenschätzungen leben weniger als eine halbe Million Elefanten in Afrika. Zur Lage des Elfenbeinhandels hat Olaf Tschimpke, NABU-Präsident, eine deutliche Ansage: „Wir fordern, die internationalen sowie nationalen Elfenbeinmärkte zu schließen und den Elfenbeinhandel weltweit konsequent zu verbieten“. Dafür ist es höchste Zeit! Wenn sich nichts ändert, könnte der Afrikanische Elefant in 25 Jahren ausgestorben sein.
  

Wichtig für das Ökosystem

Einst belebten Afrikanische Elefanten den gesamten Kontinent. Dabei beeinflusst das größte Landsäugetier der Erde maßgeblich das Ökosystem durch seine Wander- und Nahrungsverhalten. Ohne sie würde es unzählige Pflanzen- und Tierarten nicht geben. Das macht deutlich welch gravierenden Einfluss ihr Aussterben auf die Tier- und Pflanzenwelt von Afrika bedeuten würde. In überwachten Nationalparks und Schutzgebieten haben die Elefantenpopulationen noch eine Chance zu überleben.  
 
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Fotos: 
NABU/Barbara Maas
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