Ausgangssperre: Polizei zwingt Mann, Hund zurückzulassen

In Russland geht ein Mann mit seinem Hund spazieren – trotz Ausgangssperre. Er wird schließlich verhaftet und die Polizei zwingt ihn dazu, seinen Vierbeiner allein im Park zurückzulassen. Lesen Sie hier die ganze Geschichte!
 
Hund allein Russland Hundebesitzer verhaftet © adobestock.com/Sonja
Der Hund musste allein im Park bleiben.
Auch in Moskau ist eine Ausgangssperre ausgerufen worden, um die Verbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen. Lediglich für Lebensmittel-Einkäufe, medizinische Versorgung oder für Gassirunden mit dem Hund dürfen die Bewohner Moskaus noch auf die Straße gehen. Doch als ein Moskauer mit seinem Hund im Park spazieren geht, wird er schließlich verhaftet – sein Vierbeiner wird zurückgelassen.
 

So kam es zu der Verhaftung in Moskau

Jeden Tag geht der Russe Iisus Vorobyov durch den kleinen Park an den Patriarchenteichen mit seinem Hund Gassi. Allerdings wird er an diesem Tag von zwei Polizisten gesehen, die ihn zu sich rufen und ihn fragen, was er auf der abgesperrten Grünfläche zu suchen habe. Der Moskauer erklärt, er hätte Bauarbeiter im Park gesehen und dachte deshalb, man dürfe diesen kleinen Park betreten.

Die Polizisten sehen das allerdings anders und nehmen den Hundehalter fest. Sie bringen ihn in ihren Polizeiwagen – Vorobyovs Hund wird jedoch zurückgelassen. Wie der Moskauer gegenüber der russischen Zeitung Meduza berichtet, hat sein Vierbeiner allerdings den Weg allein wieder nach Hause gefunden. „Er ist ein cleverer Hund“, so der Besitzer.