Ostereier mit Naturprodukten gestalten

Oster-Deko selbst gemacht: Ostereier mit Kirschblüten

Mit schöner Oster-Deko und bunten Ostereiern holen wir uns nicht nur die Natur ins Haus und an den Tisch. Eier färben, bemalen und verzieren – das verspricht zugleich auch Spaß für Groß und Klein. Lassen Sie sich von unserem Oster-DIY zu einer frischen Oster-Deko inspirieren. Nachmachen ist ausdrücklich erwünscht!
 
Ostereier mit Blüten gestalten © Flora Press / Katharina Pasternak
Mit Materialien aus der Natur werden Ostereier zum echten Hingucker
Bunt bemalte Ostereier waren gestern. Heute liegt die naturnahe Oster-Deko voll im Trend. Anstatt Ostereier mit herkömmlicher Eierfarbe aus dem Handel zu färben, verwenden wir frische Lebensmittel wie Rote Beete, Petersilie und Zwiebeln. Mit Kirschblüten oder anderen Naturmaterialien machen wir unsere Ostereier mit wenigen Handgriffen zum Hingucker. Versuchen Sie es doch mal!


1. Ostereier mit Lebensmitteln färben

Um Eier zu färben eignen sich diese Lebensmittel besonders gut:
  • Rote Beete
  • Blaubeeren
  • rote und gelbe Zwiebeln
  • Petersilie
  • Spinat
  • Kurkuma
Der Sud zum Färben der Ostereier ist ganz einfach herzustellen: Kochen Sie ca. 250 g des entsprechenden Lebensmittels mit einem Liter Wasser und etwas Essig mindestens 30 Minuten lang. Verteilen Sie den Sud in kleine Schüsseln und tauchen Sie die hartgekochten Eier für mehrere Minuten in den Sud. Tipp: Wenn Sie die Eier vorher mit Essig abreiben, nimmt die Schale die Farbe besser an.


2. Ostereier mit Blüten dekorieren

Für unsere Ostereier mit Kirschblüten haben wir ungefärbte weiße Eier verwendet. Das spart Zeit und sieht sehr natürlich aus. Mit Hilfe unserer Anleitung können Sie diese schöne Oster-Deko ganz einfach nachmachen.
 
Das wird benötigt:
  • 3 blühende Kirschzweige mit rund 20 Blüten
  • Blumenpresse oder ein schweres Buch
  • Backpapier
  • 6 weiße Eier (Größe L)
  • Mod Podge, alternativ handelsüblicher Bastelkleber
  • Borstenpinsel, 4 mm breit
  • Schälchen zum Ablegen des Pinsels
  • 6 Eierbecher

Schritt-für-Schritt-Anleitung:
  1. Blüten vorsichtig von den Zweigen zupfen. In eine Blumenpresse zwischen zwei Backpapierhälften legen. Mindestens eine Woche trocknen lassen. Alternativ können Sie ein schweres Buch verwenden. Ganz Eilige können getrocknete Blüten auch im Handel kaufen.
  2. Eier hartkochen, abschrecken und gut abkühlen lassen.
  3. Schale und gepresste Blüten bereitstellen.
  4. Pinsel und Ei zur Hand nehmen. Mod Podge mit dem Pinsel an die Stellen des Eis auftragen, an denen die Blüten haften sollen. Blüten mit den Fingern oder einer Pinzette vorsichtig aufnehmen und auf die mit Kleber versehenen Stellen aufbringen. Sanft festdrücken. Jedes Ei auf diese Weise verzieren. Entweder Blüten frei verteilen oder ein Muster kreieren.
  5. Trocknen lassen, damit nichts festklebt. Dafür am besten Eier in Eierbecher stellen.

Wenn Sie die Eier, anstatt sie hart zu kochen, ausblasen, wie in der Anleitung beschrieben verzieren und sie mit einem Bindfaden und einem Holzstäbchen (z.B.  Zahnstocher oder Streichhölzer) versehen, können Sie die Ostereier auch an den Osterstrauß hängen.
 
Unsere Ostereier mit Kirschblüten sind inspiriert von Landtiere, dem neuen Magazin für ein nachhaltiges Leben im Einklang mit Natur und Tier.

 

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Fakten rund um das Ei: Geschmack, Verkauf, Lagerung und Inhaltsstoffe

Wussten Sie, dass der deutsche Durchschnittsverbraucher rund 230 Eier pro Jahr verbraucht? Zu Ostern steigt der Konsum von Eiern sogar noch an. Dann isst der Deutsche bis zu drei Eier mehr als in den restlichen Monaten. Zeit, sich jetzt genauer über das Ei zu informieren. Wir haben einige Fakten über das Ei für Sie zusammengestellt.
  • Aussehen und Geschmack: Wer selber Hühner hält, der weiß, dass Eier von eigenen Hühnern aromatischer schmecken. Der Dotter leuchtet in intensivem Gelborange. Das liegt am frischen Grünfutter, das Carotonoide (natürliche Pigmente) enthält. Eiern aus dem Supermarkt dagegen wird oftmals künstlich Farbstoff zugesetzt.

  • Verkauf: Jedes Ei, das im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt verkauft wird, muss gestempelt sein. Dieser sogenannte Erzeugercode enthält die Kennnummer des Erzeugerbetriebs und gibt Aufschluss über die Art der Legehennenhaltung. Nur wer eigene Hühner hält und Eier im Hofladen oder an der Haustür direkt an den Endverbraucher verkauft, darf die Eier auch ungestempelt anbieten.

  • Lagerung: Eier sollten mit der Spitze nach unten gelagert werden, damit die Eimasse keinen Druck auf die Luftblase am stumpfen Ende des Eis ausübt. Verletzungen der Schale beeinträchtigen die Haltbarkeit. Unbeschädigte Eier sind bei Kühlschranktemperatur mindestens 28 Tage haltbar. Durchgekochte Eier können mindestens 14 Tage kühl aufbewahrt werden, geschälte (in Klarsichtfolie gewickelte) hingegen nur 1-2 Tage.

  • Inhaltsstoffe: Eier liefern viele wichtige Nährstoffe. Hochwertiges Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine. Neben B-Vitaminen enthalten Eier auch die fettlöslichen Vitamine D, E, K sowie insbesondere das Vitamin A, das gut für unsere Augen ist.

Beim Verzieren Ihrer Ostereier und beim Gestalten Ihrer Oster-Deko wünschen wir und die Landtiere-Redaktion Ihnen viel Spaß!