Katzen-Verhaltensforscher | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Katzen-Verhaltensforscher

Als Katzen-Verhaltensforscher untersucht man nicht nur das Verhalten der Heimtiere, sondern auch die vielfältigen Aspekte der Beziehungen zwischen Tier und Mensch.
 
© Thomas Brodmann / animals-digital.de
Wollen Sie das Verhalten von Haustieren erforschen?
Als Diplom-Verhaltensbiologe besteht die Möglichkeit, in der Forschung oder in einem zoologischen Garten zu arbeiten. Tierärzte mit entsprechender Fachausbildung können als Tier-Verhaltenstherapeut eine eigene Praxis eröffnen oder ebenfalls als Forscher bei Projekten mitarbeiten.

Ausbildung

Grundvoraussetzung ist ein Studium. Allerdings werden an den meisten Universitäten derzeit nur wenige Seminare über Heimtiere angeboten. Wer später als Katzen-Verhaltensforscher oder allgemein in der Heimtierforschung arbeiten möchte, kann entweder Biologie oder Tiermedizin studieren. Beim Biologie-Studium sollte der Schwerpunkt auf das Studienfach Zoologie gelegt und eine Spezialisierung auf Verhaltensforschung gewählt werden. Eine Alternative zum Biologie-Studium ist ein Studium der Tiermedizin mit anschließender Fortbildung zum Fachtierarzt für Verhaltenskunde. Wichtig: Wer Interesse an einer späteren Tätigkeit in der Heimtier-Verhaltensforschung hat, sollte sich gezielt eine Universität aussuchen, an der die Heimtier-Ethologie gefördert und gelehrt wird. Zu empfehlen sind die Universitäten in Kiel, München, Zürich, Wien, Münster, Berlin, Bonn und Osnabrück.

Voraussetzungen

Studium der Biologie oder der Tiermedizin, möglich ist auch ein Umweg über ein Studium der Human-Psychologie.

Besonderheiten

Leider sind Projekte mit Feldforschungen, durchgeführt von deutschen Universitäten, rar. Forschungen über Heimtiere werden deshalb vor allem von der Industrie (in Europa v. a. die Waltham-Forschung, Melton Mowbray in England und die Effem-Forschung in Verden) und von privaten Instituten betrieben. An öffentlichen Einrichtungen besteht - mit Ausnahme der zoologischen Gärten - ein äußerst geringer Bedarf an Verhaltensforschern.

Adressen in Deutschland

Institut für Haustierkunde
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Olshausenstraße 40
24118 Kiel
Tel. 0431/8 80-45 14
www.uni-kiel.de

Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie Abt. für Verhaltensbiologie
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Badestraße 9
48149 Münster
Tel. 0251/83-2 38 84
www.uni-muenster.de/Biologie/Neurover

Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung Veterinärwissenschaftliches Department
Veterinärstr. 13/R
80539 München
Telefonvermittlung: +49 (0) 89 / 2180 - 78 300
Zentrales Telefax: +49 (0) 89 / 2180 - 78 333
http://www.tierhyg.vetmed.uni-muenchen.de/ueber_uns/kontakt/index.html

Freie Universität Berlin Fachbereich Veterinärmedizin Institut für Tierschutz
Tierverhalten und Labortierkunde
Krahmerstr. 6
12207 Berlin
Tel. 030/84 30-66 30
http://www.vetmed.fu-berlin.de/einrichtungen/institute/we11/

Institut für Zoologie der Universität Bonn
Poppelsdorfer Schloss
53115 Bonn
Tel. 0228/73 54 53
www.zoologie.uni-bonn.de

Österreich

Institut für Tierhaltung und Tierschutz an der veterinärmedizinischen Universität Wien
Veterinärplatz 1
1210 Wien
Austria
Tel. 01/2 50 77-49 01
http://www.vetmeduni.ac.at/de/universitaet/departments/department3/tierhaltung/

Institut für Zoologie der Universität Wien
Althanstraße 14
1090 Wien
Tel. 01/3 13 36
http://www.univie.ac.at/zoologie/

Schweiz

Zoologisches Institut der Universität Zürich Irchel
Verhaltensbiologie
Winterthurer Straße 190
8057 Zürich
Schweiz
Tel. 01/6 35 52 71
www.unizh.ch/zool
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