Traumziele für den Urlaub mit Hund

Ein Traumurlaub sieht für jeden Mensch anders aus: Die einen zieht es ins Warme, sie liegen gern am Strand und lassen sich in der Sonne bräunen. Andere wiederum zieht es in die Städte – Sightseeing ist angesagt. Neben den Partyhungrigen gibt es noch eine weitere Spezies: die Naturliebhaber. Und wenn sich Hunde ihr Frauchen oder Herrchen aussuchen könnten, würden sie sicherlich diese Naturliebhaber wählen.
 
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Jeder Hund träumt von einem Urlaubsort, der schnell erreicht ist, und an dem er sich wohlfühlen kann.

Die Wunschliste des Vierbeiners

Würden sie die menschliche Sprache beherrschen und könnten sie den Urlaubsort mitbestimmen, würde ein Hund sicherlich diese Wunschliste erstellen:
  1. Der Urlaubsort sollte in nicht allzu weiter Entfernung liegen. Selbst wenn das Tier das Autofahren gewöhnt ist, kann eine zu lange Autofahrt ein wahrer Stressfaktor sein. Der Vierbeiner wünscht sich regelmäßige Pausen, die an Orten stattfinden, die wie für ihn gemacht sind: Die Möglichkeit, in der Natur umherzutollen, zieht er definitiv der kurzen Pause vor. 
  2. Die Unterkunft am Reiseziel sollte hunderfreundlich sein. Das heißt, dass das hundefreundliche Hotel (nicht eines, in dem Hunde nur geduldet werden) oder die Ferienanlage eine Hundewiese im Angebot haben sollte, auf der die Vierbeiner umhertollen können. Ein Hundestrand sowie weitere Serviceleistungen für den Hund sind (Hundemahlzeiten, Hundeschule, etc.) natürlich optimal für den Vierbeiner.
  3. Das Klima sollte dem der Heimat ähnlich sein, denn dann geht es dem Vierbeiner am besten und er kann sich vergleichsweise schnell am Urlaubsort so wohlfühlen, dass er die Zeit in der Fremde genießen kann. Wer als Hundebesitzer nicht auf den Urlaub im Süden oder im hohen Norden verzichten mag, muss das Tier gut beobachten. 
Weitere Tipps für den Urlaub mit Hund sind hier nachzulesen. 

Gut vorbereitet in den Urlaub

Mit Blick auf die eingangs genannte Wunschliste lässt sich daraus eine übersichtliche Checkliste für den Urlaub mit Hund ableiten. Diese lässt sich in die Rubriken Anreise, Unterkunft und Klima einteilen, wie diese Tabelle zeigt:
 
Gut gerüstet für die Reise Gut gerüstet für die Unterkunft Gut gerüstet für das Klima
Wer den Hund ins Auto packt und so die Reise antritt, sollte bei der Routenplanung sinnvolle Zwischenziele einbauen. Ideal sind Parks oder Gründlandschaften, an denen das Tier sich bewegen und so die lange Ruhephase im Auto ausgleichen kann. Für die Sicherheit im Auto gilt: Eine Transportbox ist die Variante, die von Experten empfohlen wird. Von Flügen ist abzuraten, denn in der Regel müssen die Tiere im Gepäckraum reisen und das bedeutet Stress. Eine Zugreise ist dann empfehlenswert, wenn das Tier an viele Menschen gewöhnt ist. Unabhängig davon, ob der Urlaub im Hotel oder in der Ferienwohnung verbracht wird, es sollte ein Stückchen Heimat immer mitreisen. Während ein Kind das Lieblingsstofftier mit in den Urlaub nimmt und reichlich Spielzeug, dürfen dieselben Utensilien auch für den Hund nicht fehlen: Das heimische Körbchen, gewohnte Nahrung und das Lieblingsspielzeug muss auf alle Fälle mit auf Reisen gehen, um die Umgewöhnung so leicht wie möglich zu gestalten. Wen es im Sommer in den Süden zieht, der sollte nicht nur selbst zum Friseur gehen, sondern auch dem Vierbeiner einen Sommerlook gönnen, denn Hunde mit dickem Fell leiden noch stärker unter der Hitze. Kühlende Decken oder Westen können zudem für Abkühlung sorgen. Wen es hingegen in den Norden zieht, der sollte eine Jahrezeit wählen, in der kein extremer Frost herrscht. Sonst sind Decken, Mäntelchen ratsam und auch Schuhe sind bei Split und Streusalz eine sinnvolle Kleidungsoption.


Ab in den Süden oder Norden?

Natürlich entscheidet der Mensch über das Urlaubsziel, doch um hier eine Entscheidungshilfe zu geben, sei ein Urlaub im Süden und einer im Norden einmal exemplarisch durchexerziert:
  • Das Reiseziel im Süden heißt Italien. Und die Italiener sind wahrlich gut auf Hunde zu sprechen, so gibt es eine ganze Reihe an Ferienanlagen und auch Hotels in Italien, die sich über die Ankunft der Vierbeiner freuen. Je nach Ausgangs- und Zielort ist die Anreise im Auto überschaubar lang und auch die Einreisebestimmungen sind nicht überaus streng. Wichtig sind neben einem Chip und der Tollwutimpfung auch der Heimtierausweis. In Italien gilt zusätzlich Maulkorb- und Leinenpflicht. Wer im Sommer reist, sollte das Tier genau im Auge behalten und die Mittagssonne meiden, denn diese hat es für Mensch und Tier in sich. Wer dem Hund reichlich Wasser bietet und sich an die Siesta hält, kann einen schönen Italienurlaub mit Hund genießen.
 
  • Das Reiseziel im Norden heißt Dänemark. Das skandinavische Land folgt im Grunde denselben Einreisebestimmungen wie Italien, denn beide Staaten folgen der EU-Verordnung 998/2003, welche auf dieser Seite nachzulesen sind. Jedoch gilt in Dänemark ein Einreiseverbot für Tosas, Pitbull-Terrier und eine Mischung aus beiden. Besonders das angenehme Klima, das Baden im Meer und die weitreichenden Naturlandschaften sind geradezu prädestiniert für einen Urlaub mit Hund in Dänemark. Besonders beliebt sind die sogenannten Hundewälder, in den sich die Tiere frei aber in Begleitung bewegen dürfen. Ein Hundepiktogramm von esmarch-ferienhauser.de weist Hundehalter explizit daraufhin, dass ihre Vierbeiner in den hunderten von Ferienhäusern ausdrücklick erwünscht sind. 
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