Pflege & Gesundheit von Steppenlemmingen | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Pflege & Gesundheit von Steppenlemmingen

Ein sauberer Käfig ist wichtig, um die Steppenlemminge dauerhaft gesund zu erhalten. In verdreckten, unsauberen Gehegen können sich Krankheitserreger ansammeln, die für die Pfleglinge bedrohlich werden können.
 
© Daniel Schüller
Bei der Reinigung des Käfigs muss nicht immer die gesamte Einstreu ausgewechselt werden. Zumindest aber die Toilettenecken, die aber nicht von allen Lemmingen angelegt werden, müssen alle zwei bis drei Tage gereinigt werden. Die Häufigkeit der Grundreinigung des Käfigs mit der Auswechslung der gesamten Einstreu hängt von der Anzahl der Tiere im Gehege und der von ihnen verursachten Verschmutzung ab. Reinigen Sie nur die Kotecken, reicht es aus, ausschließlich die verschmutzten Ecken zu säubern. Dabei muss nicht jedes Mal die gesamte Einstreu gewechselt werden. Diese Methode hat für die Steppenlemminge den Vorteil, dass ihre Umgebung nicht ständig durcheinander gebracht wird. Da Steppenlemminge ihr Revier am Geruchssinn erkennen, ist es vorteilhaft, wenn sich ihre Umgebung nicht immer wieder geruchlich ändert. Dies führt nämlich zu Stress für die Tiere, die sich dauernd neu zurechtfinden müssten.

Die Grundreinigung des Käfigs

Da der Uringeruch von Steppenlemmingen für die Nase des Menschen kaum wahrnehmbar ist, reicht es völlig aus, wenn die gesamte Einstreu alle drei bis vier Wochen gewechselt wird. Natürlich hängt dies immer von der Anzahl der gehaltenen Tiere bzw. dem Grad der Verschmutzung ab. Ist die Einstreu nass geworden, was z. B. durch das Auslaufen der Trinkflasche verursacht werden kann, muss sie unbedingt sofort gewechselt werden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass die Steppenlemminge in der feuchten Einstreu unterkühlen oder sich Schimmel bildet, welcher eine Gesundheitsgefahr für die Steppenlemminge darstellt. (Ralf Sistermann)
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