Steckbrief: Schwarzwälder Fuchs

Hier erfahren Sie alles über Herkunft, Charakter und Eignung der Pfererasse Schwarzwälder Fuchs.
 
© Reinhard Schäfer / Fotolia
Der Schwarzwälder Fuchs zählt trotz steigender Beliebtheit zu den bedrohten Haustierrassen.

Steckbrief

  • Größe: ca. 150 – 155 cm
  • Herkunft: Baden-Württemberg
  • Farbe: Füchse in verschiedenen Schattierungen
  • Charakteristik: Kaltblüter
  • Eignung: Fahr- und Reitpferd, Arbeitspferd
  • Verwendung: Land- und Holzwirtschaft, Fahrpferd, Freizeitreiten

Aussehen

Leichter Kaltblüter; kurzer, strammer Rücken; muskulöse Kruppe; steile, gut gelagerte Schulter; trockene Beine, gut markierte Sehnen und Gelenke; widerstandsfähige Hufe; kurzer, gewölbter Hals; hübscher, kleiner Kopf; wenig Fesselbehang

Charakter

Lebhafter und arbeitswilliger Kraftprotz

Bewegung

Der kleine Kaltblüter wird besonders in den letzten Jahren vermehrt auf Bewegungspotenzial hin gezüchtet. So verfügt er mittlerweile über gute Grundgangarten ohne an den althergebrachten positiven Eigenschaften, wie Trittsicherheit, verloren zu haben.

Herkunft

Auf den ersten Blick ähnelt er ein bisschen dem Haflinger. Dieser kleine, aber edle Kaltblüter ist sehr nah mit dem Noriker verwandt. Experten glauben, dass lediglich Umwelteinflüsse daran schuld sind, dass aus dem Schwarzwälder Fuchs im Laufe von Generationen ein leichteres Pferd wurde. Dieses fleißige, genügsame und harte Arbeitspferd ist ausgesprochen trittsicher. Auch heute noch wird es in bergigen Gegenden als Wagenpferd und zum Holzrücken eingesetzt.

Eignung

Traditionell Wagenpferde; werden oft in der Holzwirtschaft eingesetzt; dank umsichtiger züchterischer Neuausrichtung inzwischen auch als Freizeitpferd geschätzt. Vielfach ziehen die hübschen Füchse auch mit Touristen besetzte Planwagen, Kutschen oder Schlitten hinter sich her.

Hätten Sie’s gewusst?

Auch der Schwarzwälder Fuchs zählt trotz steigender Beliebtheit zu den bedrohten Haustierrassen.
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