Tierschützer | EIN HERZ FÜR TIERE Magazin

Tierschützer

Als Tierschützer verbringt man zwar oft Zeit auf der „Straße“, ein Großteil der Arbeit findet aber „hinter den Kulissen“ im Büro statt.
 
© VIER PFOTEN
Protestaktion von VIER PFOTEN.
Eine staatlich anerkannte Ausbildung oder ein Studium zum „Tierschützer“ gibt es in Deutschland nicht. Die großen Organisationen wie der Deutsche Tierschutzbund, VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz, der Bund gegen Missbrauch der Tiere oder ProVieh setzen sich für eine artgerechte Haltung von Tieren ein und sorgen für deren Schutz. Mit fachlicher Kompetenz, Geduld und Glück kann man dort eine der seltenen Stellen erhalten und so jeden Tag Tiere schützen.

Viele Tierschutzvereine leben allein von ehrenamtlicher Arbeit. Um eine der wenigen hauptberufliche Stelle zu erhalten braucht man vor allem eins – eine qualifizierte fachliche Ausbildung. Welche sich am Besten eignet, hängt davon ab, welchen Beruf man in der Organisation ergreifen möchte: ob im Kampagnenbereich als Biologe, Tierarzt oder Projektleiter, in der Pressestelle als Journalist oder PR-Berater, in der Verwaltung als Buchhalter oder undercover als Kameramann unterwegs – im Tierschutz ist jeder ein „Quereinsteiger“.

Aufgrund der Vielzahl der Bewerbungen auf einzelne Stellen ist es wichtig, Engagement zu zeigen und auch privat zu 100 Prozent hinter den Zielen der Organisation zu stehen. Überzeugter Einsatz für die vegetarische-vegane Ernährung und ehrenamtlicher Einsatz in Tierschutz- oder Tierrechtsgruppen können den Ausschlag für einzelne Bewerber geben. Die großen Vereine bieten zudem Praktika in verschiedenen Arbeitsbereichen an, bei denen man in den Beruf „Tierschützer“ hineinschnuppern kann.
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