Stammbaum - die Ahnentafel des Hundes

Damit ein Welpe seine "Papiere" bekommt, muss der Züchter strenge Auflagen erfüllen. Sie können ein Garant für Gesundheit und Wesen des Hundes sein.

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Stammbaum des Hundes als nicht zu unterschätzendes "Qualitätsmerkmal".© Thomas Brodmann / animals-digital.de

Was steht alles drin?

Der Stammbaum des Hundes hat mit der Ahnentafel der Menschen durchaus einiges gemeinsam: Er gibt Auskunft über die Vorfahren des Welpen (üblicherweise bis zu den Großeltern) und erlaubt dadurch Rückschlüsse auf körperliche Tendenzen und Wesensmerkmale des Tieres. Außerdem werden in diesen Unterlagen auch Name, Rasse, Geschlecht, Geburtsdatum, Farbe und evtl. Tätowiernummer des Hundebabys festgehalten. Ist der Züchter einem VDH-Verein zugehörig, bekommt der Hund eine Zuchtbuch-Nummer. Interessenten können die Zugehörigkeit daran erkennen, dass die Ahnentafel den Vermerk VDH/FCI trägt.

Welche Auflagen müssen erfüllt werden?

Tatsächlich ist dies ein nicht zu unterschätzendes "Qualitätsmerkmal", denn um einen Stammbaum einer anerkannten Zuchtorganisation zu erhalten, müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. So müssen die Zuchttiere unter anderem auf Erbkrankheiten untersucht werden und sich einem allgemeinen Gesundheitscheck unterziehen, bevor sie zur Zucht zugelassen werden. Der Züchter muss außerdem einer Wurfzahlbegrenzung zugestimmt haben. Kommen Welpen auf die Welt, werden Sie von einem speziell geschulten Zuchtwart "abgenommen".

Tipp

Wer einen Welpen kauft, eventuell selbst züchten will und daher besonderen Wert auf einen international anerkannten Stammbaum legt, sollte vor allem auf den Vermerk "VDH/FCI" in den Papieren achten. Das garantiert auf jeden Fall die Einhaltung der Züchterethik. Anzeigen, die mit "Stammbaum", "echte Papiere" o.ä. werben, besagen nämlich nicht, dass die Abstammungsnachweise von seriösen Verbänden auch anerkannt werden.

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