Zucht von Ziergeflügel

Wer sich an die Zucht von Ziergeflügel wagt, sollte sich vorab umfassend informieren, eventuell auch die Hilfe eines Experten einholen.

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Ein prächtiger Fasan.© Image courtesy of wiangya at FreeDigitalPhotos.net

Zum Erzielen von Zuchterfolgen, besonders bei heiklen Wildarten, ist die Lektüre von Fachliteratur erforderlich. Einige grundsätzliche Informationen sind bei den hier dargestellten Arten zu finden.

Hühnerartige und Wasserziergeflügel können sowohl durch Naturbrut durch die Elterntiere, als auch durch Ammenzucht (z  B. leicht brütende Entenarten wie Mandarin- und Brautenten) vermehrt werden. Die Kunstbrut ist grundsätzlich bei allen Arten, deren Junge Nestflüchter sind, möglich. Auch Brut und Fütterung durch kleine domestizierte Tauben, z. B. Lachtauben, wird bei Wild- und Ziertauben praktiziert. Die Jungtiere sind als Nesthocker angewiesen auf die Fütterung mit Kropfmilch durch die Eltern oder die Ammen. Ziergeflügel-Nachzuchten sind immer etwas Besonderes. Die Zucht in menschlicher Obhut bedeutet nicht selten einen wertvollen Beitrag zur Arterhaltung  und ist sozusagen die Krone der Geflügelzüchtung. (Dr. Horst Schmidt)

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