Mühlhausen richtet Hundeverbotszone ein – Platzverweis für Hunde
Im Zentrum von Mühlhausen sorgt ein Hundekot-Problem rund um die Marienkirche für Ärger. Die Stadtverwaltung hat nun entschieden, eine Hundeverbotszone in diesem Bereich zu errichten.
Während die einen die Entscheidung begrüßen, sind andere verärgert. Rund um die Marienkirche in Mühlhausen wurde eine Hundeverbotszone eingerichtet. Seit dem vergangenen Montag erinnern kleine Schilder im Park daran, dass Hunde hier nicht mehr erlaubt sind. Der Grund dafür ist das anhaltende Problem mit Hundekot, das die Stadt endgültig lösen möchte.
Der Platz nahe der Fußgängerzone ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ein beliebter Treffpunkt und wird oft für Veranstaltungen genutzt. Trotz verstärkter Kontrollen und neu aufgestellten Hundestationen konnte das Problem bisher nicht behoben werden, erklärt Bürgermeister Jan Riemann (FWG). Daher wurde beschlossen, den Hunden den Zugang zu verwehren.
Reaktionen auf die Entscheidung
In Mühlhausen und den sozialen Netzwerken sorgt diese Entscheidung für Diskussionen. Viele begrüßen, dass die Stadt nun Maßnahmen ergreift. Einige fordern sogar eine Erweiterung der Verbotszone. Besonders Hundebesitzer äußern ihre Unzufriedenheit und zweifeln an der Durchsetzbarkeit der neuen Regelung.
"Es tut mir leid für die Hundebesitzer, die sich an die Vorschriften halten", so Jan Riemann, "aber wir müssen eine Lösung finden." Schließlich steht für Mühlhausen das Jubiläumsjahr "500 Jahre Bauernkrieg" bevor. "Wir erwarten zahlreiche Besucher, und der Bereich rund um die Marienkirche ist ein wichtiger Teil des Stadtbildes."
Der Bürgermeister weist darauf hin, dass in wenigen hundert Metern Entfernung eine Hundewiese vorhanden ist, auf der Hunde ihr Geschäft erledigen können.
Diese Konsequenzen drohen
Zur Durchsetzung des Verbots sind verstärkte Kontrollen geplant. Mitarbeiter des Ordnungsamts sollen auch in Zivilkleidung auf dem Gelände unterwegs sein. Zudem wird das Bußgeld für Verstöße deutlich angehoben. "Es muss spürbare Konsequenzen haben", erklärt Jan Riemann. Eine genaue Höhe des Bußgeldes wurde noch nicht genannt, aber es soll sich um einen dreistelligen Betrag handeln.
Zudem setzt die Stadt auf moderne Technik, um für mehr Ordnung zu sorgen. Vor dem Rathaus wurde bereits ein neuer Müllbehälter mit einem Sensor vorgestellt, der den Füllstand überwacht, um Überfüllungen zu vermeiden. Eine spezielle Beschichtung soll verhindern, dass die Behälter mit Graffiti beschmiert werden. Insgesamt plant die Stadt, 138 dieser Behälter in den nächsten Monaten aufzustellen. Besonders in diesem Jahr möchte Mühlhausen sich von seiner besten und saubersten Seite zeigen.
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