Häufige Gefahren für Hunde in Haus und Garten

Auch im eigenen Haus und Garten kann es für den Hund gefährlich werden. Lesen Sie, wo besondere Gefahr besteht und wie Sie Haus und Garten für Ihren Hund noch sicherer gestalten.

Gerade in den eigenen vier Wänden sollte es für den Hund sicher sein. © Stock.adobe.com/Wendy

Damit der Hund im eigenen Haus, in der Wohnung und auch im eigenen Garten wirklich sicher ist, sollten Hundehalter folgende Gefahrenquellen unbedingt beseitigen.

Gefahren in Haus und Wohnung

Auch in den eigenen vier Wänden kann es für den Hund gefährlich werden, besonders wenn er dort für einige Zeit alleine bleiben muss und unbeobachtet ist. Diese Gefahrenquellen sollten Sie unbedingt beseitigen:  

1. Giftige Pflanzen, Reinigungsmittel, Medikamente, bestimmte Lebensmittel

Bewahren Sie alles, was für den Hund giftig sein könnte, so auf, dass der Hund sicher nicht damit in Berührung kommen kann. Dazu zählen in erster Linie giftige Zimmerpflanzen wie Alpenveilchen, Hortensien und Orchideen – aber auch Reinigungsmittel und Medikamente.

Auch einige gängige Lebensmittel können für den Hund gefährlich werden. Dazu zählen zum Beispiel Schokolade, Weintrauben, Steinobst und rohe Kartoffeln.

2. Elektrizität: Stromkabel, Steckdosen

Vorsicht ist auch bei Elektrizität geboten. Gerade für junge und verspielte Hunde sind Steckdosen ein interessantes Spielzeug. Daher sollten Sie Steckdosen am besten mit handelsüblichen Kindersicherungen schützen. Kabel sollten möglichst gut versteckt sein, damit der Hund diese nicht annagen kann.

Kabel können vom Hund durchgenagt werden. © Stock.adobe.com/liyasov

3. Halsband

Auch das eigene Halsband kann für den Hund im Haus gefährlich werden. Nämlich dann, wenn er damit hängen bleibt, in Panik gerät und sich selbst stranguliert. Daher sollte das Halsband im Haus besser abgenommen werden, gerade wenn der Hund alleine oder unbeobachtet ist.

4. Einkaufstüten

Einkaufstüten aus Plastik können für neugierige Hund zur Gefahr werden, wenn sie ihren Kopf durch einen Henkel stecken und sich anschließend nicht mehr aus der Tüte befreien können. Verstauen Sie Plastiktüten daher immer außer Reichweite des Hundes.

5. Kleine oder spitze Gegenstände

Gefährlich für den Hund sind auch kleine oder spitze Gegenstände. Scheren und Messer sollten unbedingt außer Reichweite des Hundes aufbewahrt werden. Auch herumliegende Kleinteile wie Knöpfe, Stecknadeln oder Büroklammern haben im Hundehaushalt nichts verloren. Neugierige Hunde könnten auf die Idee kommen, das vermeintliche Leckerli zu probieren.

Am Küchenmesser kann sich der Hund verletzen. © Shutterstock/Igor Normann

Gefahren für den Hund im Garten

Ist Ihr Hund häufig alleine oder unbewacht im eigenen Garten, sollten Sie auch dort Sicherheitsvorkehrungen treffen und sich bestimmter Gefahren bewusst sein.

1. Rattengift, Unkrautvernichter, Düngemittel

Bei Pestiziden und Düngemitteln ist absolute Vorsicht geboten. Auch Nachbarn sollten darauf hingewiesen werden, diese nicht zu nah an der Grundstücksgrenze auszustreuen. Lesen Sie unbedingt die Angaben des Herstellers, ehe Sie ein Mittel in Ihrem Garten einsetzen. Auch Flüssigdünger in Gießkannen kann für den Hund gefährlich werden, wenn er aus der Gießkanne trinken möchte.

2. Kleine Löcher im Zaun

Kontrollieren Sie Ihren Zaun regelmäßig und sorgfältig. Auch kleine Löcher sollten sofort ausgebessert werden. Neben der Gefahr, dass der Hund durch das Loch ausbüxen könnte, besteht die Möglichkeit, dass er sich verletzt, wenn er versucht, durch das Loch im Zaum zu gelangen.

Kleine Löcher im Zaun können gefährlich werden. © Stock.adobe.com/NatX

3. Diebstahl

Diebstahl stellt eine nicht unwesentliche Gefahr für Hunde im eigenen Garten dar. Jährlich werden mehrere hunderttausend Hunde in Deutschland bei der Polizei als gestohlen gemeldet. Nicht nur bei Rassehunden ist Vorsicht geboten. Daher sollten Hunde immer nur unter Aufsicht im Garten sein und bei Abwesenheit des Besitzers lieber im Haus bleiben.

4. Ungenießbare Pflanzen

Auch im Garten ist darauf zu achten, dass keine für Hunde ungenießbaren Pflanzen wachsen, an denen der Hund knabbern könnte. Zu häufigen, aber für Hunde giftigen Gartenpflanzen zählen u.a.: Eibe, Maiglöckchen, Oleander und Thuja.

5. Stehendes Wasser

Stehendes Wasser im Hundegarten sollte gerade in den Sommermonaten so abgedeckt werden, dass der Hund nicht daraus trinken kann. Steht das Wasser im Sommer beispielsweise lange in Regentonnen, enthält es meist viele Bakterien. Außerdem wird es rasch zur Brutstätte von Mücken.

Stehendes Wasser kann im Sommer leicht kippen. © Stock.adobe.com/Estelle R.
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