Coburger Fuchs

Erfahren Sie hier alles über Herkunft, Aussehen und Nutzung der Schafrasse Coburger Fuchs.

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So sieht ein Coburger Fuchs aus.© H. Sambraus

Steckbrief

  • Herkunft: Nordbayern
  • Größe: 75 - 80 cm (Bock) bzw. 60 - 70 cm (Mutter)
  • Gewicht: 80 - 90 kg (Bock) bzw. 55 - 65 kg (Mutter)
  • Farbe: hell- bis rotbraun mit "goldenem" Vlies
  • Nutzung: Wolle, Fleisch

Hätten Sie´s gewusst?

Zur Erhaltung des Coburger Fuchsschafes haben in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts maßgeblich die Bemühungen des Schäfer- und Tuchmeisters Otto Stritzel aus dem Fichtelgebirge beigetragen.

Herkunft

Fuchsfarbene Landschafe gab es in Deutschland und anderen Ländern schon seit Jahrhunderten. Sie wurden vor allem in den deutschen Mittelgebirgen gehalten. Nach einem bedrohlichen Rückgang der Bestände wurden diese Tiere in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts für den Aufbau einer Zucht gesammelt. Die Rasseanerkennung des Coburger Fuchsschafes erfolgte schließlich 1966.

Aussehen

Die Lämmer der Fuchsschafe sind goldgelb bis rotbraun. Das wachsende Wollvlies wird heller, hat aber im Inneren einen rötlichen Schimmer. Der schmale, hornlose Kopf, der erst hinter den Ohren bewollt ist, und die Beine bleiben hell- bis rotbraun. Die Ohren sind breit und leicht hängend.

Nutzung

Die anspruchslosen und widerstandsfähigen Coburger Füchse sind besonders an die regionalen Verhältnisse der Mittelgebirge angepasst. Die Wolle eignet sich vor allem zur Herstellung gröberer Stoffe und Teppiche. Der jährliche Wollertrag liegt bei etwa fünf Kilogramm. Die spätreifen Muttern bringen ein Ablammergebnis von ca. 180 Prozent.

Zuchtverein

Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V.

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