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Alarmierende Zahlen: Katzen sind fast täglich Opfer von Misshandlungen und Quälerei

In Böblingen wurde eine Katze von einem Luftdruckgewehr getroffen und schwer verletzt. Dies ist nur ein weiteres Beispiel für die erschreckend häufigen Übergriffe auf Katzen. PETA setzt eine Belohnung aus, um den Täter schnell zu fassen.

Zwei Katzen sehen sich um
Im Landkreis Böblingen wurde eine Katze von einem Projektil schwer verletzt. Nun wird ermittelt (Symbolfoto)© canva.com

Eine Katze wurde im Landkreis Böblingen von einem Projektil getroffen und schwer verletzt. Laut Tierarzt handelt es sich bei der Waffe um ein Luftgewehr.

Kürzlich wurde in Dagersheim auf eine Katze geschossen. Die Polizei ermittelt. PETA hat nun eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt.

Im Stadtteil Dagersheim in Böblingen wurde vor kurzem eine Katze angeschossen und schwer verletzt. Laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung konnte die getigerte Katze trotz ihrer Verletzung noch selbstständig zu ihrem Besitzer zurückkehren, der umgehend mit ihr zum Tierarzt fuhr.

Dort stellte sich heraus, dass die Katze von einem Geschoss eines Luftdruckgewehrs verletzt worden war. Eine Operation war notwendig, aber mittlerweile geht es der Katze den Umständen entsprechend gut, und sie konnte zu ihrem Besitzer zurückkehren, so die Polizei.

PETA fordert schnelle Aufklärung, um weitere Taten zu verhindern

PETA setzt alles daran, den Täter schnell zu finden, und hat eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Verurteilung des Täters führen. Lisa Redegeld, Fachreferentin für Whistleblower-Fälle bei PETA, erklärt: „Der Täter muss schnell gefunden werden, bevor noch mehr Tiere oder Menschen in Gefahr geraten.“

Die Zahl der Übergriffe auf Katzen sei erschreckend hoch. Laut PETA häufen sich Vorfälle, bei denen Tiere mit Luftdruckwaffen, Schrot, Armbrustpfeilen oder mit ätzenden Flüssigkeiten angegriffen, getreten oder anderweitig misshandelt werden. PETA fordert strengere Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen: „Wer wehrlose Tiere quält, der schreckt womöglich auch vor Gewalt gegenüber Menschen nicht zurück“, so Redegeld.

Harte Strafen für Tierquäler drohen

Dass es sich hierbei nicht um einen Einzelfall handelt, bestätigt auch der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Im Landkreis Böblingen wurden in den letzten zwölf Monaten fünf Fälle registriert, bei denen Tiere mit Luftdruckwaffen beschossen wurden.

Dem Täter droht gemäß Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Zeugen oder Personen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Nummer 0 70 31 / 13-26 70 oder per E-Mail an ludwigsburg.pp@polizei.bwl.de zu melden. Auch anonyme Hinweise an PETA sind möglich.

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Quellen:

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