Belohnungen für den Hund

Die 11 besten positiven Verstärker in der Hundeerziehung

Hundeerziehung leicht gemacht! Ab besten funktioniert das mit positiven Verstärkern. Je nachdem für was sich Ihr Hund begeistern kann kommt die passende Maßnahme zu Einsatz. Ob Futter, Spiel oder aus der Umwelt. Für jeden ist etwas dabei. 

Das sind die besten Verstärker
Bei Wurfspielen können Hunde ihren Jagdinstinkt richtig ausleben© shutterstock.com/ABO PHOTOGRAPHY

Trainieren Sie mit Ihrem Hund, können Sie ihn auf ganz vielfältige Art und Weise belohnen. Mit diesen 11 positiven Verstärkern können Sie Ihren Hund beim täglichen Training besonders gut motivieren.

Futterbelohnungen

1. Trockenfutter: Der klare Vorteil ist, dass es schnell griffbereit und überall einsetzbar ist. Allerdings macht Trockenfutter Ihren Hund durstig.

2. Futtertube: Viele Hunde sind verrückt danach und gilt als Jackpot-Belohnung bei schwierigen Dingen. Die positive Nebenwirkung ist, dass Schlecken das Erregungsniveau senkt.

3. Kauartikel: Sie eignen sich beispielsweise, wenn der Hund lernen soll, ruhig neben der Parkbank zu liegen. Positiver Nebeneffekt: Kauen entspannt.

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Kauen hat einen positiven Nebeneffekt.© stock.adobe.com/Przemyslaw Iciak

Spielbelohnungen

Sie führen zu hohem Erregungslevel, der Hund muss danach aktiv entspannen. Streicheln, kraulen oder massieren Sie ihn, sofern er das mag. Alternativ was zu kauen geben oder einfaches Leckerli-Suchspiel machen, damit er "runterkommt".

1. Wurfspiele: Vorteil: Viele Hunde lieben sie, eignen sich beispielsweise als Jagdersatztraining. Der Nachteil daran ist, dass der Hund wegen abrupter Starts und Stopps aufgewärmt sein muss.

2. Zerrspiele: Sie sind an Ort und Stelle einsetzbar. Wichtig: Der Hund soll ziehen, nicht schütteln. Beachten Sie die Verletzungsgefahr auf glatten Böden.

3. Suchspiele: Für viele Hunde sind sie eine sehr hohe Belohnung. Suchspiele eignen sich beispielsweise gut als Jagdersatztraining. Der Futterbeutel kann effektiv bei Hunden eingesetzt werden, die auf Futter stehen. Positive Nebenwirkung: Dient der körperlichen Auslastung und regt das Denken an.

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Zerrspiele machen dem Hund Spaß.© stock.adobe.com/Danijel Levicki

Umweltbelohnungen

Auch die Umwelt kann man einsetzen, um den Hund zu belohnen. So kann man den Hund motivieren, ohne dass man etwas mitnehmen muss.

1. Scan: Lassen Sie Ihren Hund die Umwelt beobachten. Das ist ein großartiger Verstärker für Augenhunde. Schaut der Hund Wild hinterher, sollten Sie das mit dem Clicker oder einem Wort markieren, er darf als Belohnung weitergucken. Allerdings sollte er nicht dem Wild hinterherjagen. Schon bevor er aufspringt, sollten Sie ihn wieder auf sich aufmerksam machen.

2. Schnüffeln: Das ist meist eine sehr hochwertige und wirksame Belohnung. Der Hund darf mit der Nase seine Umgebung erkunden und verschiedene Gerüche entdecken.

3. Buddeln: Der Hund darf in der Erde graben. Das macht den meisten Hunden großen Spaß. Allerings sollten Sie aufpassen: Intensives Graben ist anstrengend und belastet den Rücken.

4. Wälzen: Im Schnee oder im Gras empfinden das die meiste Hunde als sehr wohltuend. Positivie Nebenwirkung: Die Muskulatur wird massiert, was wiederum entspannend wirkt.

5. Wasser: Wasserliebende Hunde nehmen diese Belohnung besonders gerne an. Ob nur etwas planschen, trinken oder tatsächlich richtig baden – je nach dem Bedürfnis des Hundes kann Wasser als positiver Verstärker eingesetzt werden.

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Sich zu wälzen lieben viele Hunde.© stock.adobe.com/otsphoto

Positive Verstärkung ist wirksam

Den Hund für erwünschtes Verhalten zu belohnen, gehört zur Hundeerziehung dazu. Mit diesen 11 Verstärkern halten Sie Ihren Hund im täglichen Training bei Laune und motivieren ihn für weitere spannende Trainingseinheiten.

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