Lockdown mit Hund: Diese Fehler machen viele Hundebesitzer

Während des Lockdowns haben viele Hundebesitzer mehr Zeit für Ihre Tiere. Doch in dieser machen viele von ihnen gravierende Fehler. Auch wenn sie es oft nur gut meinen, ihr Verhalten wirkt sich negativ auf den Hund aus. Was Sie während des Lockdowns auf keinen Fall machen sollten, lesen Sie hier.

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Im Lockdown verhalten sich viele Hundehalter anders.© stock.adobe.com/Halfpoint

Seit Anfang November gibt es den „Lockdown light“. Soziale Kontakte sind wieder stark eingeschränkt, die meisten arbeiten wieder im Homeoffice. Das bedeutet, dass auch Hundehalter in der Regel wieder mehr Zeit zu Hause und damit in der Nähe Ihres Hundes verbringen. Das veranlasst viele auch dazu, fatale Fehler zu begehen, die dem Hund schaden können. Lesen Sie hier, was Sie während des Lockdowns auf keinen Fall tun sollten.

Lassen Sie Ihrem Hund Freiraum

Wer länger zu Hause ist, kann auch mehr Zeit mit dem Hund verbringen. Die Stunden, die Sie vor dem Lockdown täglich unterwegs waren, verbringen Sie vermutlich jetzt im eigenen Heim. Damit ist auch Ihr Hund weniger alleine.

Auch wenn Sie jetzt am liebsten jede einzelne Sekunde mit Ihrem Hund verbringen würden, sollten Sie davon absehen. Sicherlich freut sich Ihr Hund, dass Sie jetzt länger bei ihm sind. Doch auch er hatte einen Alltag vor dem Lockdown. Routine ist für Hunde wichtig. Deshalb sind zusätzliche Spielzeiten natürlich erlaubt, aber übertreiben Sie es nicht. Geben Sie Ihrem Hund den Freiraum, den er braucht.

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Bedrängen Sie Ihren Hund nicht.© stock.adobe.com/Sonja

Behalten Sie den normalen Alltag bei

Da Routine Ihrem Hund Sicherheit gibt, sollten Sie auch während des Lockdowns alltäglichen Ritualen nachgehen. Fällt der Arbeitsweg durch das Homeoffice weg, können Sie während des Lockdowns vermutlich etwas länger ausschlafen. Gewohnte Gassi- und Fütterungszeiten sollten Sie dennoch beibehalten.

So behält der Hund seinen gewohnten Alltag und wird nicht verwirrt. Außerdem sparen Sie sich so die Arbeit, den Hund wieder umzugewöhnen, wenn der Lockdown vorbei ist.

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Wahren Sie die üblichen Gassi-Zeiten.© stock.adobe.com/Karoline Thalhofer

Nicht zu viel naschen

Auch wenn Sie jetzt mehr Zeit mit Ihrem Hund verbringen, sollten Sie ihm nicht mehr Leckerlis als sonst geben. Die kleinen Snacks sind nämlich richtige Kalorienbomben. Oft verlieren Hundehalter den Überblick darüber, wie viele Leckerchen Sie Ihrem Hund bereits gegeben haben.

Tipp: Legen Sie schon morgens die Menge an Leckerchen auf einen Teller, die Sie über den Tag verteilt verfüttern möchten. Ist der Teller leer, wird nicht mehr aufgefüllt. So behalten Sie stets im Blick, wie viel Ihr Hund tatsächlich schon gegessen hat.

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Achten Sie darauf, wie viele Leckerlis Ihr Hund schon hatte.© stock.adobe.com/Peter Kim

Immer in Bewegung bleiben

Viele neigen dazu, sich während des Lockdowns weniger zu bewegen. Auch wenn man jetzt die meiste Zeit zu Hause bleiben sollte, müssen Hundehalter dennoch mehrmals täglich raus. Der Hund muss körperlich ausgelastet werden und sein Geschäft verrichten können. Achten Sie darauf, Ihrem Hund auch während des Lockdowns viel Auslauf zu ermöglichen.

Da sich der Alltag für den Menschen im Lockdown ändert, neigen viele dazu, die Routine des Hundes durcheinander zu bringen. Davon sollten Sie aber absehen, da es den Hund verwirren könnte. Außerdem haben Sie dann die Aufgabe, Ihren Hund nach dem Lockdown wieder umzugewöhnen.

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