Papillon

Klein, keck und mit Schmetterlingsohren – der Papillon hat einen ganz charakteristischen Blick. Erfahren Sie hier alles über die Hunderasse Papillon.

Papillon
Der Papillon im Rasseportrait.© annaav – stock.adobe.com

Papillons zählen unter Hundeliebhabern zu äußerst beliebten Rassehunden. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen rund um den Papillon.

Typische Merkmale

Größe: 20-28 cm Widerristhöhe
Gewicht: Hund bis zu 5 kg, Hündin 1,5 bis 3 kg
Felllänge: lang
Fellfarben: rotbraun mit weiß
Ursprungsland: Frankreich/Belgien

Eigenschaften
Familientauglichkeit
Aktivitätslevel
Erziehbarkeit
Pflegeaufwand
Arbeitsbedürfnis
Menschenbezogenheit

Herkunft des Papillons

Der Papillon ist auch unter dem Namen kontinentaler Zwergspaniel bekannt. Die Rasse ist bereits auf Gemälden aus dem 15. Jahrhundert festgehalten worden und wird heute dem französisch-belgischen Raum zugeschrieben. Allerdings gibt es auch Stimmen, die den Ursprung des Papillons eher in China vermuten. Bei der Klassifikation wird der Papillon der FCI Gruppe 9, den Gesellschafts- und Begleithunden, Sektion 10 zugeordnet. Er ist also ein Mini-Verwandter von Cocker & Co.

Aussehen des Papillons

Der Körper des Papillons ist etwas länger als hoch und mit langem Haar bedeckt. Der Fang ist nur mäßig lang und kürzer als der Schädel. Die Haltung des Hundes ist anmutig und stolz, der Gang elegant. Charakteristisch für den Papillon sind seine großen Ohren, die wie Schmetterlingsflügel aussehen und denen der Zwergspaniel seinen Spitznamen Papillon (= Schmetterling) verdankt.

Papillon mit Schmetterlingsohren
Die Ohren des Papillons sind schmetterlingsförmig.© jagodka – stock.adobe.com

Fell und Farben des Papillons

Das feine, lange Fell des Schmetterlingshündchens sollte laut Rassestandard immer rotbraun mit Weiß oder schwarz-loh mit Weiß sein.

Charakter und Erziehung des Papillons

Papillons sind wunderbare, liebe und freundliche Hündchen, die schon vor einigen Jahrhunderten beliebte Familienhunde waren. Auch wenn Papillons meist kuschelig und verschmust sind, sind sie trotzdem auch tapfere, robuste Kerlchen, die genau wissen, wo es langgeht. Sie sind sehr freundlich und gelehrig. Daher kann man sieleicht erziehen – wenn man früh genug anfängt.

Haltung und Pflege des Papillons

Im Alltag zu Hause gibt sich der Zwergspaniel mit kürzeren Spaziergängen zufrieden. Allerdings muss man ihm wenigstens ein- bis zweimal die Woche einen richtig langen Auslaufgönnen und grundsätzlich sehr viel mit ihm spielen. Was die körperliche Bewegung betrifft, muss man den Papillon nicht übertrieben schonen: Auch bei Hundesportarten wie Dog Dance sind sie mit Begeisterung dabei.

Trotz seines langen Haarkleides reicht im Grunde tägliches Durchkämmen. Besondere Aufmerksamkeit sollte man dabei den Fellfransen an den Ohren der Papillons schenken, sie müssen ebenfalls durchgekämmt werden, damit kein Schmutz hängen bleiben kann bzw. damit sich hier keine Fellknoten bilden. Ein wenig achten muss man auf die Augen der Papillons, sie neigen teilweise zu starkem Tränenfluss. Auch besteht ein Hang zu Gebissproblemen.

Papillon Ganzkörper
Trotz der kleinen Größe sind Papillons sehr aktiv!© af.fotoworks – stock.adobe.com
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