Die 7 Todsünden in der Katzenerziehung

Jeder Katzenhalter will, dass seine Katze ihm vertraut und sich in seiner Gegenwart sicher und geschützt fühlt. Damit unsere Katzen dieses Vertrauen in uns nicht verlieren, dürfen wir diese sieben durchaus typischen Fehler auf keinen Fall machen. 

Katze blickt unsicher in die Kamera
Das Vertrauen unserer Katzen in uns ist ein wertvolles Geschenk.© shutterstock.com/ Sabrina Mallick

Immer wieder hört man, dass es nicht möglich ist, eine Katze zu erziehen – sie tut schließlich sowieso das, was sie will. Doch das stimmt nicht. Katzen sind intelligente Geschöpfe, die durchaus in der Lage sind, bestimmte Regeln zu erlernen. Doch hier ist Konsequenz und liebevolle Zuwendung gefragt. 

7 grobe Fehler im Umgang mit der Katze

Auf keinen Fall dürfen Sie bei der Erziehung Ihrer Katze eines dieser Gebote brechen, um das Vertrauen Ihrer Katze in Sie nicht zu zerstören:

1. Fehler: Gewalt und grober Umgang

So sehr sie Ihre Katze vielleicht auf die Palme bringt. Gewalt ist nie eine Lösung! Eine Katze darf weder geschlagen, noch getreten werden.

2. Fehler: Anschreien

Katzen haben ein wesentlich feineres Gehör als Menschen – schreien Sie sie nicht an, es tut ihr weh. Außerdem verängstigt es die Katze immens. Sie wird künftig Angst vor Ihnen haben. 

3. Fehler: Am Nackenfell heben

Eine Katzenmutter packt zwar manchmal ein ungezogenes Kätzchen am Nackenfell und schleppt es aus der Gefahrenzone – diese Methode überlassen wir aber der Katzenmutter! Eine Katze wird nicht am Nackenfell hochgenommen und ganz sicher auch nicht geschüttelt. Es bestünde hier auch Verletzungsgefahr

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Lauter und grober Umgang zerstört das Vertrauen der Katze.© stock.adobe.com/Osaze

4. Fehler:  Zwang

Zwingen Sie Ihre Katze niemals zu irgendetwas – sie würde es Ihnen verübeln und vielleicht sogar das Vertrauen verlieren. Sanftes Überlisten ist immer der bessere Weg. Ausnahme: Medizinische Notfälle! Hier kann es leider lebenswichtig sein, auch Zwang anzuwenden.

5. Fehler: Falsche Verknüpfungen

Wenn Sie nach Hause kommen und Ihre Katze hat etwas angestellt, nützt es nichts, wenn Sie mit ihr schimpfen. Sie bringt Ihren Unmut nicht mit der Tat in Verbindung. Auch wenn Sie vermuten, dass sie so schuldbewusst schaut…sie spürt nur, dass Sie sauer sind und ist verunsichert.

6. Fehler: Ungeduld

Niemals ungeduldig werden, bei der Erziehung. Auch Katzen haben Mal einen schlechten Tag. Liebevolle Konsequenz und Geduld bringen Sie ans Ziel.

Für eine schöne gemeinsame Zeit

Zum liebevollen Umgang mit Katzen gehört auch, mit ihnen zu spielen. Diese Produkte eignen sich ideal für ausgelassene Spielstunden mit Ihrer Katze:

7. Fehler: Umgang mit Unsauberkeit

Passiert Ihrer Katze ein Missgeschick und sie hat eine Pfütze oder ein Häufchen hinterlassen, kommen Sie bitte nicht auf den Gedanken, die Katze in ihre Hinterlassenschaft zu tunken. Diese widerwärtige Methode ist "steinzeitlich" und zerstört zielsicher die Katze-Mensch-Beziehung. Unsauberkeit bei Katzen hat immer eine Ursache! Gehen Sie dieser auf den Grund.

 

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