Ausstattung und Zubehör

Die Inneneinrichtung vom Deguheim

Die Inneneinrichtung eines Geheges sorgt dafür, dass aus dem sterilen Käfig ein artgerechter Lebensraum wird. Deshalb muss äußerste Sorgfalt auf die Auswahl des Zubehörs gelegt werden. So richten Sie das Degu-Gehege richtig ein.

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Die Einrichtung des Geheges ist wichtig, damit sich Ihre Degus wohlfühlen.© Alexey Kuznetsov-stock.adobe.com

Bevor Ihre Degus bei Ihnen einziehen, sollten Sie das Gehege vorbereiten und vollständig einrichten.

Etagen im Degu-Gehege

Statten Sie das Degu-Gehege mit mehreren Ebenen aus. Erstens erhöhen Sie so die nutzbare Fläche und zweitens lieben Degus es, zu klettern und sich an einem erhöhten Aussichtspunkt aufzuhalten. Die Etagen sollten immer so angebracht werden, dass größere Abstürze vermieden werden. Hierzu bringen Sie die Etagen am besten versetzt an.

Als Etagen eignen sich zum Beispiel die Aussichtsterrasse von Kerbl* oder die Plattform von Trixie*. Verbunden werden können verschiedene Ebenen mit Leitern und Treppen wie die Nagertreppe von Petgard*

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Unterschlupf für Degus

Auch wenn Degus bei entsprechender Einstreu Höhlen anlegen, sollten Sie ihnen einen Unterschlupf anbieten. Empfehlenswert sind Häuschen aus Keramik oder Holz, wobei die Holzhäuschen regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Nagerhäuschen aus Plastik gehören nicht in einen Degu-Käfig. Keramikhäuschen sollten nicht glasiert sein, da glasierte Keramik nicht atmungsaktiv ist, sodass schnell Schwitzwasser im Häuschen entstehen kann. Aus diesem Grund sind auch Häuschen ohne Boden vorzuziehen.

Das Natural Living Häuschen von Trixie* bietet Degus zwei Ausgänge und ein Flachdach, das zusätzlich als Liegefläche verwendet werden kann. Das Nagerhaus Nature von Kerbl* lässt sich am Gitter anbringen und bietet Degus einen schönen Rückzugsort. Und das zweistöckige Nagerhaus Hopps von Dehner* bietet den Nagern neben einem Unterschlupf auch Klettermöglichkeiten.

Weitere Versteckmöglichkeiten bilden Höhlen und Röhren, zum Beispiel die Grashöhle von Trixie* oder die Grasröhre von Kerbl*.

Futter- und Wassernapf für Degus

Im Degu-Gehege dürfen außerdem Futter- und Wassernäpfe nicht fehlen. Bieten Sie Ihren Degus zwei Futternäpfe an, einen für trockenes Futter und einen für Frischfutter. Die Näpfe sollten standfest und nicht aus Plastik sein. Außerdem sollten Sie über einen etwas höheren Rand verfügen, damit nicht so leicht Schmutz und Einstreu in das Futter gelangt. Den Keramik-Napf von JK* gibt es zum Beispiel in verschiedenen Größen. Er hat einen hohen Rand und ist auch spülmaschinengeeignet. Und der Doppel-Napf für Nager von Kerbl* bietet gleich zwei Abteilungen für frisches und trockenes Futter.

Damit das Wasser nicht so schnell verschmutzt, eignet sich eine Flasche wie die Trixie Kleintiertränke* gut, die an dem Gehege befestigt werden kann. 

Sowohl Futter- und Wasserbehälter müssen täglich geleert und gesäubert werden.

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Einrichtungsgegenstände im Degu-Gehege

Geeignete Einrichtungsgegenstände für das Degu-Gehege sind:

Beim Einbringen solcher Gegenstände in das Gehege sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie das Gehege nicht vollkommen zubauen und somit kaum noch Platz für die Bewohner bleibt. Wichtig ist auch, dass alle Gegenstände so befestigt sind, dass sie nicht leicht verrutschen und womöglich ein Tier verletzen könnten. Einrichtungsgegenstände aus Plastik sind für Degus tabu.

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Das Degu-Gehege sollte mit vielen verschiedenen Einrichtungselementen ausgestattet werden.© Rüdiger Hirsemann-stock.adobe.com

Sie können Ihre Inneneinrichtung natürlich auch selber in der Natur suchen. Wurzeln oder Äste, die mit Tierkot oder Schimmel beziehungsweise Pilzen verschmutzt sind, bergen eine große Gesundheitsgefahr und werden besser im Wald belassen. Haben Sie im Wald etwas gefunden, das Ihnen zusagt, gilt es, zu Hause alles mit kochendem Wasser zu reinigen, um anhaftende Keime abzutöten. Als Alternative bietet sich der Backofen an: 15 Minuten in einem etwa 120 Grad warmen Backofen reichen aus, um vorhandene Keime vollständig abzutöten.

Ein Laufrad für Degus?

Über Laufräder wird auch unter Degu-Haltern immer wieder heftig diskutiert. Fakt ist, dass wissenschaftliche Untersuchungen inzwischen alle Bedenken gegen Laufräder widerlegt haben. Wichtig ist nur, dass Sie ein Laufrad wählen, das einen Innendurchmesser von 30 cm nicht unterschreitet, damit Ihre Degus ohne gekrümmte Wirbelsäule darin laufen können. Beachtet werden muss auch das Material. Plastikräder sind ein absolutes Tabu für Degus. Außerdem sollte die Lauffläche des Rads geschlossen sein. Geeignet ist zum Beispiel das Korklaufrad von Getzoo*.

Mit diesem Zubehör können Sie das Gehege Ihrer Degus schön ausstatten. Für die nötige Abwechslung können Sie einzelne Elemente auch immer wieder einmal austauschen.

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