Jacobschaf

Erfahren Sie hier alles über Herkunft, Aussehen und Nutzung des Jacobschafes.

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So sieht ein Jacobschaf aus.© H. Sambraus

Steckbrief

  • Herkunft: England
  • Größe: 75 - 80 cm (Bock) bzw. 70 - 75 cm (Mutter)
  • Gewicht: 75 - 90 kg (Bock) bzw. 45 - 60 kg (Mutter)
  • Farbe: schwarz- bzw. braun-weiß gescheckt
  • Nutzung: Wolle, Felle

Hätten Sie´s gewusst?

Das Jacobschaf verdankt seinen Namen der biblischen Geschichte vom Hirten Jakob, der für seine Herde gescheckte Schafe erhielt (1. Buch Moses).

Herkunft

Diese gescheckten Schafe mit der auffallenden Behornung entstanden ursprünglich wahrscheinlich in Kleinasien. Von dort gelangten sie nach England, wo sie im 18. Jahrhundert in einem Park gehalten und schließlich zunächst als Schautiere in andere Parks und Tiergehege verbreitet wurden.

Aussehen

Die schlanken, mittelgroßen Jacobschafe sind meist schwarz- oder braun-weiß gescheckt, es gibt aber auch reinweiße oder fast vollständig schwarze oder braune Tiere. Typisch für die Rasse ist aber ein weißes Gesicht mit dunklen Backen. Ihre inzwischen große Beliebtheit in Hobby- und Schauhaltungen verdanken die Jacobschafe ihrer auffallenden Behornung. Sowohl männliche als auch weibliche Tiere tragen meist vier, manchmal sogar sechs Hörner, die bei den Böcken weit ausladend nach vorn und hinten gebogen sind. Allerdings kommen immer wieder auch zweihörnige und sogar vollständig hornlose Individuen vor. Der Schwanz ist lang und bewollt.

Nutzung

Den robusten und genügsamen Jacobschafen reicht eine karge Weidefläche. Sie sind sehr fruchtbar mit ausgeprägten Muttereigenschaften. Das Ablammergebnis liegt bei 130 bis 180 Prozent. Das zweifarbige Vlies wird sowohl als Wolle als auch als Fell sehr geschätzt. Der jährliche Wollertrag liegt bei zwei bis drei Kilogramm.

Zuchtverein

Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e.V.

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