Körpersprache: Das sind die häufigsten Fehler der Hundehalter

Eine Umarmung oder ein starrer Blick bedeutet für den Hund meist etwas ganz Anderes als für den Menschen. Finden Sie jetzt heraus, welche Fehler Hundehalter häufig in der Körpersprache machen und wie Sie diese vermeiden können.

Fehler Kommunikation Hund
Menschen- und Hundesprache funktioniert unterschiedlich!© Soloviova Liudmyla-stock.adobe.com

Etwa 95 Prozent der Probleme zwischen Mensch und Hund entstehen bei der Kommunikation, schätzen Experten. Das liegt wohl auch daran, dass Hunde bestimmte körperliche Signale ganz anders deuten als wir Menschen: Die Körpersprache von Hunden funktioniert eben anders als die der Menschen! So kommt es zu Missverständnissen.

Hunde wollen nicht umarmt werden

Eine Umarmung bedeutet für uns Menschen Zuneigung. Da wir unseren Hund lieben, wollen wir auch ihn umarmen. Doch Studien beweisen, dass Hunde Umarmungen lediglich über sich ergehen lassen und keinesfalls genießen. Das verrät die Körpersprache der Tiere. Legen Sie Ihre Arme um Ihren Hund, schränken Sie seine Bewegungsfreiheit ein. Das stresst ihn.

Freundlichkeit richtig zeigen

Wenn wir einen Hund nett finden, beugen wir uns über ihn und tätscheln seinen Kopf. Das mögen Hunde allerdings gar nicht: Es wirkt auf sie bedrohlich. Sie sollten sich stattdessen kleiner machen, also beispielsweise in die Knie gehen. Insofern er es zulässt, können Sie zusätzlich seine Brust kraulen.

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Die Berührung von oben wirkt für viele Hunde bedrohlich.© shutterstock.com/mariait

Starren Sie den Hund nicht an

Haben Menschen vor einem Hund Angst, bleiben sie oft instinktiv stehen und starren ihn an. Ein gewaltiger Fehler: Das wird den Hund wahrscheinlich reizen, vor allem wenn es ein fremder Hund ist. Der Hund versteht viel besser, dass Sie Angst haben, wenn Sie zur Seite blicken. Etwas anderes kann es sein, wenn Hunde bei Kuschelstunden den Augenkontakt zu ihren Besitzern suchen. Bei Angst sollten Sie einem Hund aber nicht direkt in die Augen sehen.

Unklare Signale vermeiden

Bewegen Sie sich zu zappelig und hysterisch, wird Ihr Hund Ihnen nicht mehr folgen können. Diese uneindeutigen Körpersignale stressen den Hund, weil er sie nicht verstehen kann. Genauso überfordert es den Hund, wenn Signale nicht einheitlich verwendet werden. Versuchen Sie in Ruhe mit Ihrem Hund zu kommunizieren. Überlegen Sie, was Sie von ihm wollen und wie Sie ihm das unmissverständlich durch Gestik und Mimik zu verstehen geben können.

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