Autoreise mit dem Hund

Sie haben sich dazu entschlossen mit dem Auto in den Urlaub zu fahren. Wie Sie auch längere Fahrten mit Hund angenehm gestalten, lesen Sie hier. 

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Das müssen Sie bei Autoreisen mit dem Hund beachten.© Stock.adobe.com/annaav

Das beliebteste Reiseverkehrsmittel bei Tierbesitzern ist das Auto – weil es individuell gestoppt werden kann. Was Sie beachten müssen, wenn Sie eine längere Fahrt mit Hund planen, lesen Sie hier. 

Hund langsam an das Autofahren gewöhnen

Hunde, die ans Autofahren nicht gewöhnt sind, müssen lange vor der Reise desensibilisiert werden: Das heißt, man unternimmt mit ihnen viele kleine Fahrten zu schönen Erlebnissen und/oder füttert sie im Auto. Die meisten Hunde sind vom Welpenalter an begeisterte oder zumindest geduldige Auto-Beifahrer.

Trotzdem sind bei langen Strecken mit ihnen verschiedene Rücksichten zu nehmen, damit das Fahrerlebnis für den Hund nicht zum Alptraum wird. Zugluft schadet den Hundeaugen und der empfindlichen Halsregion. Achten Sie bitte darauf, dass der Hund nicht über einen längeren Zeitpunkt hinweg im Fahrtwind sitzt oder den Kopf aus dem Fenster hält. Auch die Temperatur im Auto sollte für den Hund angenehm – also weder zu kalt noch zu warm – eingestellt werden. 

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Hunde sollten langsam an längere Fahrten gewöhnt werden. © Stock.adobe.com/ Fotomanufaktur JL

Tipps für Autoreisen im Sommer

Wenn zur heißen Jahreszeit gereist wird, dann sollten Sie Stauzonen meiden. Beim Stau bitte die Autobahn unbedingt verlassen und eine Gassi-Pause einlegen, bis er sich aufgelöst hat. Ein Spiel und ein Spaziergang zwischendurch ist besser als "stop and go".

Eventuell am frühen Morgen oder Abend Großteile der Strecke hinter sich bringen und auf jeden Fall das schöne Sprichwort zur Reisedevise ernennen: Der Weg ist das Ziel. Nehmen Sie sich für die Anreise Zeit. Planen Sie Zwischenübernachtungen und lange Pausen ein. Das freut nicht nur den Hund, sondern schont auch der Passagiere Bandscheiben, Herz und Kreislauf.

Wohnmobilurlaub mit Hund

Selbstverständlich ist der Hund auch bei Wohnmobilreisen ein beliebter Begleiter. Mit der richtigen Vorbereitung erleben Sie einen unvergesslichen Urlaub mit Ihrem Hund und bleiben im Gegensatz zu Hotel oder Ferienwohnung völlig flexibel. 

Die besten Tipps für den Urlaub mit Wohnmobil
Hier finden Sie tolle Anregungen, wo Sie mit Ihrem Hund einen Kurzurlaub mit Wohnmobil genießen können. 
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1/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten im Allgäu

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2/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten in Oberbayern

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3/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten an der Ostseeküste

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4/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten Mecklenburgische Seenplatte

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5/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten an der Nordsee

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6/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten am Bodensee

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7/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten Bayerischer Wald

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8/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten Sauerland & Bergisches Land

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9/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten Schwäbische Alb

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10/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten im Schwarzwald

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11/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten an der Mosel

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12/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten am Niederrhein & Köln

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13/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten im Harz

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14/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten im Rhein-Main-Gebiet

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15/15: Wochenend und Wohnmobil – Kleine Auszeiten in Hamburg & Umgebung

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Sicherheit für den Hund 

Am sichersten ist der Hundtransport im Auto mit einer Transportbox im Fußraum der Rücksitze oder im Laderaum direkt hinter den Sitzlehnen. Zusätzlich sollte auch ein Trenngitter eingezogen werden. 

  • Kleine Hunde: Höchste Sicherheit bieten Transportboxen, die in den Fußraum hinter den Fahrer oder Beifahrer gestellt werden und dadurch nicht nach vorne katapultiert werden können.
  • Größere Hunde: Höchste Sicherheit bieten Transportboxen, die quer zur Fahrtrichtung und direkt an die Sitzlehne in den Laderaum gestellt werden. Der Laderaum sollte zusätzlich mit einem stabilen Trenngitter versehen sein.

Weitere Sicherheitstipps vom ADAC zur Hundeunterbringung im Auto finden Sie hier

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Bei jeder Pause sollte sich der Hund bewegen. © Stock.adobe.com/DoraZett

Sicherheitsvorschriften im Ausland beachten

In allen Ländern ist es Pflicht, "Sachen" und "Gepäck", dazu werden auch mitreisende Tiere gerechnet, gesichert unterzubringen. In manchen Ländern wie Italien oder Spanien wird dies manchmal sogar kontrolliert und bei Nichtbeachten mit Bußgeld belegt.

Das Fixieren des Hundes ist auch bei einem Unfall wichtig, denn er könnte in Panik ausreißen und dadurch den ohnehin schon großen Schaden um ein Vielfaches verschlimmern.

Das müssen Sie bei Pausen beachten

Planen Sie regelmäßig Pausen ein. Informieren Sie sich schon vor der Reise über Raststätten mit gesichertem Hundeauslauf. Lassen Sie den Hund nur angeleint aus dem Auto. Raststätten und Parkplätze sind dem Hund fremd. Wie viele Pausen nötig sind, hängt vom Hund ab. Spätestens alle zwei bis drei Stunden sollten Sie jedoch eine Rast einlegen, in der sich der Hund erleichtern und die Füße vertreten kann. 

Lassen Sie den Hund niemals im Auto, wenn es unbeaufsichtigt ist. Bitten Sie den Parkwächter, vielleicht auch Tankstellen- oder Kfz-Werkstatt-Personal o.ä., einen Blick auf den Wagen zu werfen. Mit einem kleinen Trinkgeld ist das sicher möglich.

Stellen Sie den Wagen niemals in der Sonne ab. Auch Schatten kann schnell wandern. Hunde halten Temperaturen über 40 °C höchstens 15 Minuten aus, da sie nicht schwitzen können. Dann ist das Blut gestockt und der Hund auch in der besten Tierklinik nicht mehr zu retten. Ein auch nur teilweise geöffnetes Fenster bietet im Hochsommer keine ausreichende Luftzirkulation.

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Der Hund muss immer wieder trinken dürfen. © Stock.adobe.com/manushot

Futter und Wasser während der Reise

Für die Autofahrt brauchen Sie ein Schüsselchen für Frischwasser, das Sie in jeder Gast- und Raststätte zapfen können. Für die Pausen am Straßenrand füllen Sie eine Flasche als Reserve gleich mit ab. Denn: Hecheln macht großen Durst. Bieten Sie Ihrem Hund bei jeder Pause Wasser an.

Futter allerdings sollte sparsam, besser gar nicht verabreicht werden. Bitte bedenken Sie: Wildhunde müssen oft wochenlang ohne Nahrung auskommen. Es schadet also gar nicht, wenn der Hund mal fastet. Vier Stunden vor der Abreise sollte nicht mehr gefüttert werden.

Ausnahme: Falls er auf Bergstrecken viel gähnt oder hechelt, geben Sie eine Kleinigkeit zum Kauen. Dadurch löst sich der Druck in den Ohren. 

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