Diese Eigenschaften mögen Hunde an Menschen gar nicht

Menschen mit diesen Eigenschaften sind bei Hunden sehr unbeliebt. Welche Charakterzüge das sind, erfahren Sie hier.

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Mit manchen Eigenschaften kommen Hunde nicht klar.© stock.adobe.com/Evdoha

Während es Eigenschaften gibt, die den perfekten Hundehalter auszeichnen, gibt es auch jene, die Sie bei Hunden mit Sicherheit sehr unbeliebt machen. Die klugen und sozialen Tiere könnenviele typisch menschliche Charakterzüge nicht ausstehen. Erfahren Sie hier, woran das eigentlich liegt.

Nervosität macht auch nervös

Sie haben es sicher schon einmal erlebt, wie sich Ihre Stimmung auf Ihren Hund überträgt. Sind Sie glücklich und entspannt, ist er es auch. Sind Sie angespannt, geht auch Ihr Hund in Alarmstellung.

Genauso lassen sich manche Hunde von Nervosität anstecken. Sie sind Meister darin, unsere Körpersprache zu lesen und erkennen sofort, wenn ein Mensch nervös ist – und werden dann oft ebenfalls unruhig. Eine Studie aus Liverpool hat sogar bewiesen, dass Hunde eher Menschen beißen, die ängstlich, nervös und unruhig sind. Hunde können diese Eigenschaft also gar nicht leiden.

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Ist ihr Gegenüber nervös, sind es Hunde oft auch.© stock.adobe.com/Mary Swift

Hektik ist anstrengend

Wenn das Gassigehen immer so schnell wie möglich vonstattengehen muss, weil Frauchen oder Herrchen noch etwas Wichtiges vorhat, macht das keinem Hund Spaß. In den Augen mancher Halter trödelt ihr Hund nur unnötig herum. Doch so einfach ist das nicht.

Lange einer Geruchsspur zu folgen und sorgfältig den richtigen Platz für das Geschäft auszuwählen, ist für Hunde sehr wichtig. Die Welt in Ruhe mit allen Sinnen wahrzunehmen, gehört zum Hundsein dazu. Hektik mögen Hunde deswegen gar nicht. Sie sollten stattdessen versuchen, etwas auf die Bremse zu treten und es Ihrem Hund gleichzutun: Leben Sie während des Spaziergangs im Hier und Jetzt, es wird Ihnen sicher guttun.

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Vielleicht wollte er noch etwas schnüffeln? Geben Sie ihm Zeit.© stock.adobe.com/Creative Clicks

Zu großer Ehrgeiz bedeutet Druck

Ehrgeiz ist an sich eine positive Eigenschaft. Aber es kann auch zu viel des Guten werden. Jeder Hund braucht unterschiedlich lange dafür, neue Tricks zu lernen oder sich in die Tagesroutine seines Menschen einzufügen. Von Ihrem Hund zu schnell zu viel zu erwarten, setzt ihn unter Druck.

Zu großen Ehrgeiz können Hunde gar nicht leiden. Seien Sie also auch nicht enttäuscht, wenn Ihr Hund manches gar nicht lernt – nicht jeder Hund kann alles. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf seine individuellen und rassetypischen Talente. Ein Hundetrainer kann Ihnen sicher dabei helfen, das Beste aus Ihrem Hund rauszuholen.

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Verzagen Sie nicht, wenn noch nicht alles perfekt klappt.© stock.adobe.com/M.Dörr & M.Frommherz

Faulheit ist langweilig

Viel schlafen, faul herumliegen und dösen – das können auch unsere Hunde. Ruhephasen sind wichtig. Aber kein Hund sollte den ganzen Tag im Haus oder in der Wohnung verbringen müssen. Sie brauchen frische Luft, Bewegung und geistige Beschäftigung.

Als Hundehalter sollte man Lust haben, sich mit dem Hund auseinanderzusetzen. Die richtige Art der Beschäftigung und wie viel Bewegung Ihr Hund braucht, hängt von Rasse und von individuellen Vorlieben ab. Menschen, die bei Regen niemals rausgehen wollen und den ganzen Tag am liebsten auf der Couch liegen, sollten sich genau überlegen, ob ein Hund das richtige Haustier für sie ist. Hunde können Faulheit auf Dauer nämlich nicht ausstehen.

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Ständig nur rumzuliegen wird langweilig.© stock.adobe.com/chendongshan

Aggressivität fördert Angst

Menschen, die schnell laut werden, stressen Hunde. Mit lautem Geschrei lösen Sie in Ihrem Hund nichts anderes aus als Angst. Das kann zu Dauerstress führen, der Hunde sogar krank machen kann.

Geschrei und körperliche Gewalt gehören nicht in eine moderne Hundeerziehung! Sollten Sie keine Alternative kennen, wird Ihnen sicher gerne ein professioneller Hundetrainer weiterhelfen. Aggressivität kann niemand leiden, auch Hunde nicht. Um sich den Respekt seines Hundes zu verdienen, muss man zwar konsequent und selbstbewusst bleiben, aber Aggression kann niemals die Lösung sein.

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Geschrei hilft nicht weiter.© stock.adobe.com/Chalabala

Niemand ist perfekt

Natürlich ist jeder mal nervös, hektisch oder faul. Wichtig ist nur, dass Sie diese Eigenschaften nicht dauerhaft mit in die Mensch-Hund-Beziehung bringen. Sie können Ihren Hund so nämlich sehr stressen oder unterfordern, was wiederum sehr ungesund ist. Ein professioneller Hundetrainer oder Mensch-Hund-Coach kann Ihnen dabei helfen, die richtige Balance zwischen „liebevoll“ und „konsequent“ zu finden.

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