7 Todsünden der Katzenerziehung

Der richtige Umgang mit Katzen ist wichtig für eine gesunde und enge Katze-Mensch Beziehung. Durch den falschen Umgang wird sie hingegen nachhaltig gestört. Lesen Sie hier, welche No-Go's in der Katzenhaltung Sie im Umgang mit Ihrer Katze deshalb unbedingt vermeiden müssen!

Liebe und Geduld sind die Kernpunkte der Katzenerziehung.
Liebe und Geduld sind die Kernpunkte der Katzenerziehung.© Azaliya (Elya Vatel)-stock.adobe.com

Eine gesunde und enge Beziehung zu seiner Katze aufzubauen, benötigt viel Geduld und Zeit. Besonders wichtig ist es, die Katze und ihre Bedürfnisse zu respektieren. Einige Dinge sollte man im Umgang mit seiner Katze unbedingt unterlassen, da sie die Katze verletzen oder verunsichern und so das Vertrauen zum Besitzer zerstört wird. Die folgenden sieben Gebote sind daher unerlässlich für eine gesunde Bindung zwischen Katze und Mensch.

1. Gebot: Keine Gewalt

So sehr sie Ihre Katze vielleicht auf die Palme bringt. Gewalt ist nie eine Lösung! Eine Katze darf weder geschlagen, noch getreten werden.

2. Gebot: Nicht Schreien

Katzen haben ein wesentlich feineres Gehör als Menschen – Schreien Sie sie deshalb nicht an, es tut ihr weh.

3. Gebot: Katze nicht am Nackenfell hochheben

Eine Katzenmutter packt zwar manchmal ein ungezogenes Kätzchen am Nackenfell und schleppt es aus der Gefahrenzone – diese Methode überlassen wir aber der Katzenmutter! Eine Katze wird nicht am Nackenfell hochgenommen und ganz sicher auch nicht geschüttelt. Das tut ihr weh und es besteht außerdem Verletzungsgefahr.

4. Gebot: Die Katze niemals zu etwas zwingen

Zwingen Sie Ihre Katze niemals zu irgendetwas – sie würde es Ihnen verübeln und vielleicht sogar das Vertrauen verlieren. Sanftes Überlisten ist immer der bessere Weg. Ausnahme: Medizinische Notfälle! Hier kann es leider lebenswichtig sein, auch gegen den Willen der Katze zu handeln.

Katzenerziehung
Die Katze zu etwas zu zwingen stört ihr Vertrauen und die Katze-Mensch-Beziehung.© olalalala-stock.adobe.com

5. Gebot: Nicht zeitversetzt schimpfen

Wenn Sie nach Hause kommen und Ihre Katze hat etwas angestellt, nützt es nichts wenn Sie mit ihr schimpfen. Sie bringt ihren Unmut nicht mehr mit der Tat in Verbindung. Auch wenn Sie vermuten, dass sie so schuldbewusst schaut…sie spürt nur, dass Sie sauer sind und ist verunsichert.

Behalten Sie Ihren Liebling immer im Blick 

Damit Sie auch von unterwegs immer sehen können, womit sich Ihre Katze zu Hause die Zeit vertreibt, finden Sie hier die beliebtesten Haustier-Überwachungskameras:

6. Gebot: Nicht ungeduldig werden

Niemals ungeduldig werden, bei der Katzen-Erziehung. Auch Katzen haben Mal einen schlechten Tag. Liebevolle Konsequenz und Geduld bringen Sie ans Ziel.

7. Katze nicht in ihr Geschäft tunken

Passiert Ihrer Katze ein Missgeschick und sie hat eine Pfütze oder ein Häufchen hinterlassen, kommen Sie bitte nicht auf den Gedanken die Katze in ihre Hinterlassenschaft zu tunken. Diese Methode ist "steinzeitlich" und zerstört zielsicher die Katze-Mensch-Beziehung. Ein Missgeschick kann immer mal passieren und wenn Ihre Katze wirklich unsauber ist, suchen Sie nach der Ursache! Die gibt es nämlich immer und muss dringend behoben werden.

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