Bindung zur Katze aufbauen – so klappt es

Um zu einer Katze eine Bindung aufbauen zu können, ist es notwendig, eine bestimmte Etikette einzuhalten. Wir verraten Ihnen, mit welchen Tipps die Bindung zwischen Ihnen und Ihrer Katze noch inniger wird.

Katze und Mensch
Eine neue Katze - doch wie klappt es, Vertrauen und eine Bindung aufzubauen?© stock.adobe.com/ulza

Jeder Katzenhalter wünscht sich eine innige Verbindung zu seinem Liebling. Damit Katzen in uns wirklich einen vertrauensvollen Freund auf zwei Beinen sehen können, muss man viel Zeit und Geduld investieren. Diese 12 Regeln sind im Umgang mit einer neuen Katzen besonders wichtig und vertiefen die Beziehung bei schon eingespielten Katze-Mensch-Duos. 

12 Tipps, damit Ihre Katze Sie noch mehr liebt

Wenn Sie diese Tipps im Alltag beachten, wird sich Ihre Katze in Ihrer Nähe noch wohler fühlen. 

1. Richtige Ansprache

Sprechen Sie immer leise und freundlich mit der Katze. 

2. Zwinkern statt starren

Anstarren ist unter Katzen eine Drohung, also vermeiden Sie es bitte, der Katze direkt in die Augen zu schauen. Stattdessen zwinkern Sie häufig, das tun auch Katzen, wenn sie untereinander kommunizieren und signalisieren wollen: "Ich bin Dir freundlich gesonnen".

3. Begegnung auf Augenhöhe

Wir Menschen sind für Katzen "laute Riesen". Um nicht so groß und gefährlich zu wirken, gehen Sie bitte in die Hocke oder setzen sich auf den Boden, wenn Sie mit der Katze kommunizieren oder spielen wollen.

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Gemeinsame Spiele stärken die Bindung© Stock.adobe.com/finix_observer

4. Keine erzwungene Nähe

Drängen sie sich einer neuen Katze bitte nicht auf. Bieten Sie Spielmöglichkeiten an. Eine Katzenangel oder ein Federwedel sind gut geeignet, um die Katze langsam immer näher zum Menschen zu führen.

5. Laute Geräusche vermeiden

Vermeiden Sie anfangs laute Geräusche in der Nähe der Katze, wenn sie Ihnen noch nicht vertraut. Der Staubsauger kann auch mal eine Woche ruhen.

6. Keine groben Berührungen

Grobes Anfassen oder Festhalten sollte unterbleiben, es zerstört das sich erst bildende Vertrauen.

7. Gemeinsame Zeit verbindet

Nehmen Sie sich viel Zeit für die Katze und haben Sie Geduld mit ihr, auch wenn etwas nicht von Anfang an so klappt, wie Sie es sich vorstellen.

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Streicheln Sie die Katze vorsichtig und ohne einzuengen. © Stock.adobe.com/DoraZett

8. Hilfe beim Entspannen

Haben Sie eine problematische, ängstliche Katze, können Sie beim Tierarzt ein Pheromonspray erwerben, das der Katze hilft, sich zu entspannen. 

Stress der Katze reduzieren 

Um Ihrer Katze dabei zu helfen, Stress zu reduzieren, finden Sie hier die beliebtesten Entspannungshelfer für Katzen:

9. Erste Streicheleinheiten

Lässt die Katze den ersten Körperkontakt zu, streicheln Sie sie vorsichtig an der Seite des Kopfes und vergessen Sie nicht das häufige Zwinkern.

10. Loben nicht vergessen

Macht die Katze etwas gut, vergessen Sie nicht, sie zu loben.

11. Besondere Leckereien

Liebe geht auch durch den Magen. Katzen sind mit kleinen Leckerchen gut zu überreden.

12. Rat einholen

Sehen Sie wenig Fortschritte bei der Eingewöhnung, scheuen Sie sich nicht, beispielsweise den Vorbesitzer, sei es den Züchter oder das Tierheim, um Rat zu fragen, bei dem Sie das Tier erworben haben. Auch ein Tierverhaltenstherapeut kann Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eventuell hilft auch eine Bach-Blüten-Mischung, die Blockade bei der Katze aufzulösen.

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