Gesundheitsvorsorge für die Katze

Eine umfassende und regelmäßige Gesundheitsvorsorge ist auch bei Katzen wichtig. Erkrankungen kann so frühzeitig gegengesteuert werden und die Katze kann ein hohes Alter erreichen. Auf diese 10 Punkte sollten Sie bei der Gesundheitsvorsorge Ihrer Katze achten.
 
 
Grau weiße Katze liegt auf Sofa © Stock.adobe.com/karinin
Vorsorge ist für Katzen jeden Alters notwendig.
Gesundheitsvorsorge ist für Katzen jeden Alters wichtig. Nur so können Krankheiten frühzeitig erkannt oder verhindert werden. Einige wichtige Vorsorgepunkte kann man schon im täglichen Umgang mit der Katze überprüfen, bei anderen sollte man regelmäßig den Tierarzt konsultieren.
 

1. Täglicher Routine-Check

Zur Vorsorge gehört, dass Sie Ihre Katze aufmerksam beobachten. Veränderungen im Fress- und Trinkverhalten, beim Kot- oder Harnabsetzen sowie Mattigkeit oder Persönlichkeitsänderungen wie plötzliche Aggression sind immer ernst zu nehmen.
 

2. Täglicher Beauty-Check

Körperpflege sollte zur täglichen Routine werden. Kontrollieren Sie Fellveränderungen , Augen, Ohren und Krallen. Beim Bürsten und Streicheln fallen ein Floh- und Zeckenbefall, entzündliche Hautveränderungen oder kahle Stellen am ehesten auf.
 

3. Tägliches Zahnritual

Zähneputzen sollte ebenfalls ein tägliches Ritual sein. Gewöhnen Sie Ihre Katze früh an das Putzen und gehen Sie dabei äußerst behutsam vor. Erzwingen Sie nichts! Lieber kurz und effektiv geputzt als gar nicht. Benutzen Sie niemals Zahnpasta für Menschen!
 
Katze Zahnbürste
Für Katzen gibt es spezielle Zahnbürsten. ©stock.adobe.com/Maryia
 

4. Angepasstes Futter-Management

Eine ausgewogene Ernährung hält Ihre Katze gesund und fit. Achten Sie bei der Wahl des Futters auf die Zusammensetzung, bieten Sie mehrere Wasserstellen an und rationieren Sie die Mahlzeiten. Letztes ist besonders wichtig, um krank machendem Übergewicht vorzubeugen.
 

5. Jährliche Check-Up Untersuchung

Niemand geht gerne zum Arzt, aber der jährliche Check-up sollte trotzdem im Terminplan Ihrer Katze stehen. Dabei wird sie vom Tierarzt gründlich untersucht: Beurteilt werden u.a. Allgemein- und Ernährungszustand, Herz, Lunge und Zähne.
 

6. Jährlicher Blutwerte-Check

Insbesondere bei älteren Katzen bietet sich im Rahmen des Check-ups eine Blutuntersuchung an, um die Nieren, die Leber, die Schilddrüse und den Blutzucker zu kontrollieren. Ab einem Alter von 8 Jahren sollte der tierärztliche Check-up generell zweimal im Jahr erfolgen.
 
Katze Blutuntersuchung
Eine Blutuntersuchung sollte regelmäßig erfolgen. ©stock.adobe.com/MySunnyday
 

7. Jährliche Kotprobe

Der Kot von Wohnungskatzen sollte einmal im Jahr vom Tierarzt auf Wurmeier untersucht werden. Ist das Ergebnis positiv, wird entwurmt. Bei Freigängern ist nach den Richtlinien der ESCCAP aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos eine monatliche Kontrolle angeraten.
 

8. Individuelle Impfungen

Beim Thema Impfungen ist es wichtig, die Lebensumstände der Katze zu berücksichtigen. Schutzimpfungen sind wichtig und notwendig, aber nicht jede Impfung macht für jede Katze gleich viel Sinn. Der Tierarzt berät Sie in dieser Hinsicht und erstellt einen individuellen Impfplan für Ihre Katze.
 

9. Alternative Unterstützung

Alternative Methoden wie Homöopathie sollen unter anderem dabei helfen, das Immunsystem zu schützen und Krankheiten vorzubeugen. Obgleich viele Katzenhalter von der Wirksamkeit überzeugt sind, funktioniert nicht jedes Präparat bei jeder Katze gleich gut. Hier sind Experten gefragt.
 

10. Regelmäßige Parasitenabwehr

Gegen Ektoparasiten – also Schmarotzer, die auf der Haut leben, wie Flöhe, Zecken oder Milben – sollten Freigänger einen lückenlosen Schutz aufweisen. Die Wirkungsdauer von Spot-ons und Co. ist herstellerabhängig. Der Tierarzt empfiehlt Ihnen ein für Ihre Katze geeignetes Präparat.
 
Katze liegt im Gras
Vor allem Freigänger sind von Parasiten betroffen. ©stock.adobe.com/Bogdan Dumitru