Lustige Tiere

Lustige Tiernamen: Die 10 außergewöhnlichsten Namen im Tierreich

Sie heißen Lachender Hans und Wandelnde Geige. Wir stellen Ihnen zehn spannende Tiere mit sehr ungewöhnlichem Namen vor.
 
Plumplori Nycticebus © shutterstock.com / warmer
Ungewöhnliche Tiernamen und was dahinter steckt.


Der Lachende Hans

"Ku-ku-ku-ku-ku-ka-ka-ka!" Wenn aus Australiens Bäumen ein hysterisches Kichern ertönt, steckt wahrscheinlich der Lachende Hans dahinter. Der typische Ruf dieses Mitglieds der Eisvogel-Familie klingt nämlich wie ein lautes Lachen und wird zur Verteidigung des Reviers eingesetzt.

Lachende Hans
Die Rufe des Lachenden Hans erinnern an das laute Lachen von Menschen. © shutterstock.com / Bildagentur Zoonar GmbH


Der Palmendieb

Der größte Krebs der Welt ist ganz schön stark: Der Palmendieb kann mit seinen kräftigen Scheren problemlos eine Kokosnuss knacken, um an das weiße Fruchtfleisch zu gelangen. Die Tiere werden bis zu 40 Zentimeter lang und leben unter anderem auf der Weihnachtsinsel.

Palmendieb
Der Palemendieb wird auch Kokosnussräuber genannt. © shutterstock.com / KYTan


Der Schokoladen-Fruchtzwerg

Nein, der Schokoladen-Fruchtzwerg ist kein Quarkdessert, sondern eine Fledermaus. In seinem Gesicht trägt der Flattermann ein Nasenblatt, das ihm bei der Echo-Ortung hilft. Wie der Name „Fruchtzwerg“ andeutet, frisst er am liebsten Obst, wie z. B. Feigen.


Die Prinzessin von Burundi

Seine grazilen Flossen verleihen dem Buntbarsch Neolamprologus pulcher ein solch edles Aussehen, dass er auch Prinzessin von Burundi genannt wird. In der freien Natur ist Ihre Majestät ausschließlich im ostafrikanischen Tanganjikasee anzutreffen, dem zweittiefsten See der Welt. Nachzuchten finden sich auch in vielen Aquarien: Die Prinzessin ist nämlich ein beliebtes Haustier.

Prinzessin von Burundi
Die Prinzessin von Burundi ist auch unter dem namen Feenbarsch bekannt. © shutterstock.com / Grigorev Mikhail


Die Wandelnde Geige

Eine Fangschrecke, geformt wie ein Musikinstrument – das ist die Wandelnde Geige. Sie lebt in den tropischen Regenwäldern Südostasiens, wo sie dank ihres blattartigen Äußeren perfekt getarnt ist und vorbeifliegende Insekten fängt.

Wandelnde Geige Heuschrecke
Wandelnde Geigen hängen unbeweglich mit dem Kopf nach unten an Zweigen und sind durch ihr blattartiges Aussehen perfekt getarnt. © shutterstock.com / D. Kucharski K. Kucharska


Der Diksdiks

Auch der Name des Dikdiks leitet sich von seiner Lautäußerung ab. Der Alarmruf der etwa hasengroßen Zwergantilope hört sich so an: „dsik- dsik!“ In den trockenen Steppen des südlichen Afrikas sind die verschiedenen Diksdiks-Arten zu Hause.

Dikdiks, Zwergantilope
Der Dikdiks ist kaum größer als ein Hase. © shutterstock.com / MyImages - Micha


Der Kaiserschnurrbarttamarin

Seine imposante Gesichtsbehaarung brachte dem Kaiserschnurrbarttamarin den Namen ein. Schließlich sieht der kleine Primat dadurch ein wenig aus wie der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. Statt auf einem Thron sitzt der tagaktive Affe auf Bäumen in den Regenwäldern des südlichen Amazonasbeckens. Als Allesfresser liebt er Früchte, Insekten und Nektar.

Kaiserschnurrbarttamarin
Seinen Namen verdankt er seinem Schnurrbarrt, der dem von Kaiser Wilhelm II ähnlich sieht. © shutterstock.com / Robert Franklin Photography


Die Geburtshelferkröte

Der Name Geburtshelferkröte rührt vom Verhalten der Froschlurche her: Die Weibchen laichen nicht ins Wasser, sondern überlassen den Männchen die Eier. Diese befestigen das Gelege an ihren Hinterbeinen und tragen es herum, bis die Kaulquappen reif zum Schlüpfen sind.

Geburtshelferkröte
Zwischen März und August pflanzt sich die Geburtshelferkröte fort. © shutterstock.com / Gonzalo Jara


Der Plumplori

Von Modelmaßen ist der Plumplori weit entfernt. Die braucht der „plumpe“ Halbaffe aber auch nicht, in den Regenwäldern Südostasi- ens sind andere Qualitäten gefragt: So besitzt der kulleräugige Primat zum Beispiel am Arm eine Drüse, die ein Sekret produziert, das in Kombination mit Speichel seine Giftigkeit entfaltet. Dadurch werden Feinde abgeschreckt.

Plumplori
Der Plumplori gehört zu den wenigen Säugetieren, die giftig sind. © shutterstock.com / Conservationist