Sorgenfreier Urlaub: 7 Tipps, um den Hund bei Freunden abzugeben

Um den Hund in die Betreuung Bekannter zu geben, müssen Sie sicherstellen, dass er genauso gut betreut wird wie zu Hause. Doch es gibt 7 wichtige Punkte zu beachten, um den Vierbeiner einen stressfreien Aufenthalt zu ermöglichen.

Sorgenfreier Urlaub 7 Tipps, um den Hund bei Freunden abzugeben – ohne schlechtes Gewissen!
© Foto: © RossHelen / AdobeStock

Viele Hundehalter bevorzugen es, ihren Hund an Freunde, Verwandte oder den Züchter statt an eine Hundepension abzugeben. Mit diesen Tipps sind Sie, die Betreuer und der Hund bestens vorbereitet.

1. Ein Probetag ist immer nützlich

Wenn der Hund zum ersten Mal in sein Feriendomizil kommt, probieren Sie unbedingt aus, ob und wie er damit zurechtkommt. 24 Stunden, also einen Tag und eine Nacht, sollte er dort einquartiert werden. Ist er danach oder während seines Aufenthalts über die Maßen gestresst, legen Sie einen zweiten Probetag ein. Da weiß der Hund ja schon, dass Sie wiederkommen.

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2. Wichtiges Tagebuch

Einen Hund, der absolut keine Schrullen oder Marotten hat, gibt’s wohl nirgends. Durchforsten Sie also Ihr Gedächtnis oder schauen sich Fotos an. Das hilft, sich an typische Verhaltensweisen und Reaktionen zu erinnern, die für Sie vielleicht normal sind, den Betreuer Ihres Hundes aber ratlos machen könnten. Schreiben Sie alles zusammen, was Ihnen einfällt.

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3. Bündeln Sie die Papiere

Es kann immer was passieren. Deshalb braucht der Gastgeber unbedingt den Heimtierausweis bzw. Impfpass, außerdem die Adresse und Telefonnummer des Haustierarztes bzw. der Tierklinik, wo Ihr Hund gecheckt, geimpft oder behandelt wurde. Wenn er registriert ist, packen Sie auch die Tasso-/Tierschutzbund-Adresse mit ins Infopaket. Das spart im Notfall wichtige Zeit wegen diverser Telefonanrufe. Trotzdem hinterlassen Sie natürlich auch Ihre Handynummer.

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4. Die Chemie muss stimmen

Vor allem, wenn ein anderer Hund im Gastgeber-Haushalt lebt, sollten Sie mindestens drei- bis viermal gemeinsam spazieren gehen, damit der Gasthund und der eigentliche Bewohner sich auf neutralem Gelände kennen- und hoffentlich schätzen lernen. Tauschen Sie draußen auch einmal die Leinen und probieren aus, wie Ihr Hund auf die Signale des Sitters auf Zeit reagiert.

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5. Alltags-Masterplan

Für den Hundesitter ist es wichtig zu wissen, wann und wie oft Ihr Hund seine Mahlzeiten bekommt, wann er normalerweise wie lange Gassi geführt wird, welche Signale er kennt und sicher befolgt. Falls Sie eine Pfeife oder den Clicker nutzen, geben Sie beides mit. Auch Rituale sollten Sie weitergeben, Sie schaffen Sicherheit für den Hund. Übrigens: Spannende Informationen und wertvolle Tipps rund um Ihren Hund erhalten Sie auch in unserem Partner Hund Magazin. Kennen Sie schon unser risikoloses Testabo? Gleich hier bestellen und 50 % sparen!

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6. Tierarzt-Check

Natürlich wollen Sie einen gesunden Hund in den Urlaub zu Freunden schicken. Ein Tierarzt-Check einige Wochen vorher, eventuell mit einer Kotprobe für den Wurmtest, empfiehlt sich deshalb. Auf jeden Fall müssen die Impfungen aktuell sein. Auch Schutz gegen Flöhe und Zecken ist wünschenswert. Leidet Ihr Hund an einer chronischen Krankheit und bekommt regelmäßig Medikamente, lassen Sie sich diese auf Vorrat geben, damit die Tiersitter-Familie damit eingedeckt ist. Die Check-Ergebnisse legen Sie zu den Papieren.

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7. Reisegepäck

In einer Hundepension dürfen Sie oft keine eigenen Spielsachen, Decken oder Körbchen mitbringen. Bei einer privaten Unterbringung schon. Damit fühlt Ihr Hund sich sofort ein bisschen wie zu Hause. Sie können auch die Futterschüsseln mit in sein Urlaubsgepäck geben. Denken Sie neben Leine, Halsband und Geschirr auch an Pflege-Utensilien wie Bürste, Kamm, Krallenzange, Handtuch und – wenn nötig – einen Regenmantel.

Um bei so vielen wichtigen Gegenständen den Überblick zu bewahren, haben wir eine praktische Packliste für Sie zusammengestellt. Laden Sie sich jetzt kostenlos unsere vollständige Packliste für den Urlaub mit Hund herunter:

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